Klavier (Piano) und Querflöte lernen bei

Maureen Raposo

Querflöte und Piccolo (alle Niveaus) / Klavier für Anfänger*innen / Klavierbegleitung

Maureen spielt seit elf Jahren Querflöte, hat nationale und internationale Wettbewerbe gewonnen und klassische Musik, aber auch Jazz in Lausanne und Freiburg studiert. Sie hat sowohl in klassischen Orchestern als auch in Jazz-Ensembles Querflöte gespielt und spielt seit 6 Jahren Jazz-Piano.

Maureen Raposo bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Maureen Raposo

Standort

Pfingstwiedstrasse 96
8005 Zürich

Instrument

Klavier (Piano) und Querflöte

Musikstil

Klassik, Jazz, Pop, Folk und Filmmusik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Französisch, Englisch, Italienisch und Deutsch

Alter

Maureen Raposo unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren

Interview mit Maureen Raposo

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Jean-Luc Sperissen, Solo-Querflöte im OCL. Er war der beste Lehrer, den ich je hatte und hat mir so viel Wissen über Technik, Musik und die allgemeine Liebe zum Instrument vermittelt.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich gehe nicht nur technisch an das Instrument heran, sondern finde es sehr wichtig, an der Musikalität, an den Klangfarben und dem Wissen, welches der Komponist vermitteln wollte zu arbeiten. Unabhängig vom Niveau lehre ich immer, wie man mit Gefühlen und Bildern spielt, denn Musik ist schliesslich eine Kunst, die Gefühle und Farben anspricht.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Da meine Mutter Harfenistin ist, habe ich schon vor meiner Geburt Musik gehört. Und die Harfe wird in der Kammermusik sehr oft von der Flöte begleitet. Als ich aufwuchs, sah ich meine Mutter im Duo mit Flöten spielen und besuchte viele Orchesterkonzerte und ich erinnere mich, dass ich mich immer auf die Flöte konzentrierte, wegen ihres Klangs, ihrer schönen Melodien, aber vor allem, weil sie glänzte!

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Ich finde es immer wichtig, den Charakter und die Botschaft des Stücks zu finden, das ich schreiben möchte.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele eine Powell Querflöte, das Auromite Modell! An der Piccolo spiele ich eine Burkhard.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich trenne mein Üben immer in zwei Teile. Zuerst die Technik und dann das Üben der Stücke und ich achte immer darauf, konzentriert zu sein und genug Energie zu haben. Das erfordert auch regelmässige Pausen. Wichtig ist es mir, Spass an den Stücken zu haben. Es kommt nicht darauf an wie lange ich übe, sondern wie gut.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Flöte ist aus vielen Gründen ein unglaubliches Instrument! Mein Lieblingsgrund ist ihr Klang. Sie ist das einzige Instrument, das kein Rohrblatt oder ein Mundstück hat, das die Verbindung zwischen dem Instrument und dem/der Spieler*in herstellt. Der Klang kommt direkt von dir, was dir so viele Möglichkeiten gibt, dich mit deinem eigenen Klang, deinen Farben und deiner musikalischen Sprache auszudrücken!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich passe mich dir an. Es ist mir sehr wichtig, dass du dich beim Flötenspielen wohl fühlst und selbstbewusst und motiviert bist! Deshalb höre ich mir immer an, wie du lernst, was du gerne spielst, was du gerne verbessern möchtest und welche Ziele du hast.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Mein Unterricht beginnt oft mit einem gemeinsamen Aufwärmen und dann mit einem Teil der technischen Arbeit. Wenn wir aufgewärmt und spielbereit sind, üben wir das/die von dir gewählte(n) Stück(e), spielen es/sie für dich und mit dir und arbeiten auf unterschiedliche Weise daran, je nachdem, wie lange du es geübt hast und wie gut du es kennst usw. Am Ende nehme ich mir ein wenig Zeit, um mit dir zu sprechen. Ich gebe ein Feedback, spreche über die nächste Stunde über unsere neuen Ziele/Stücke usw.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich verwende immer Metaphern, Bilder und Geschichten, um ihnen die technischen Aspekte der Stücke näher zu bringen und ich lasse sie in ihrer Art zu lernen kreativ sein! Es ist wichtig, dass sie sich konzentrieren und diszipliniert bleiben, aber meiner Meinung nach muss dies immer mit Kreativität und Spass von ihrer Seite aus ausgeglichen werden.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
In diesem Sommer habe ich die Rolle eines Flötisten aus dem 17. Jahrhundert in einem Theaterstück gespielt und mit Schauspielern und der Theaterwelt zusammengearbeitet. Ich durfte zahlreiche Stücke auswählen und anpassen, je nachdem, welche Emotionen der Autor des Stücks vermitteln wollte, und konnte dabei völlig interdisziplinär arbeiten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich habe einmal in einem "riesigen Jugendorchesterprojekt" mitgespielt und im Strawinsky-Konzertsaal von Montreux gespielt.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne einmal mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt und dem Berliner Sinfonieorchester zusammenarbeiten und für die Dirigenten Andrés Orozco-Estrada und Paavo Järvi spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Wahrscheinlich das Gesamtwerk von Debussy oder Ravel, zwei meiner Lieblingskomponisten, wegen der Schönheit und Freiheit ihrer Musik. Oder das Gesamtwerk von John Williams, weil er zu jedem Film ein so schönes musikalisches Universum geschaffen hat!

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
KKL in Luzern, Hamburgs IB-Philharmonie!

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine anderen Leidenschaften neben der Musik sind Malen, Zeichnen und Filme schauen.