Gesang lernen bei
Michaela Unsinn
Klassischer Gesang und Stimmbildung
Michaela Unsinn ist eine inspirierende Sängerpersönlichkeit. Mit viel Leidenschaft singt sie auf der Konzertbühne und ist gleichwohl eine engagierte Gesangslehrerin.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 990
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet. Michaela unterrichtet normalerweise 60 Min Lektionen.
Credits: Aaron Cawley
Standort
Grünauring 25
8064 Zürich
Instrument
Gesang
Musikstil
Oper, Oratorium, Lied, Musical, Jazz und Pop
Niveau
Fortgeschrittene und Master
Sprache
Deutsch, Englisch und Französisch
Alter
Michaela Unsinn unterrichtet Schüler*innen ab 14 Jahren
Das bringe ich dir bei
Solide und gesunde klassische Gesangstechnik, Körperhaltung, Atemtechnik, sichere Stimmführung, musikalische Arbeit, Vorsing- und Auftrittskompetenz (falls gewünscht). Ich gebe dir wertvolle Tipps, so dass Singen für dich eine gewisse Leichtigkeit gewinnt und sich nicht anstrengend anfühlt.
Ausbildung
Zürcher Hochschule der Künste / Master of Arts in Pädagogik und Master of Arts in Performance bei Lina Maria Åkerlund
Weiterbildung bei Adina Nitescu
Projekte
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Händel, Louis Armstrong, Franz Schubert, Richard Strauss, W. A. Mozart, Mendelssohn, Kelly Clarkson, G. Rossini, Debussy, Fauré, Frank Sinatra, Aretha Franklin, Adele, Fame, West Side Story, ABBA, Walt Disney, Dirty Dancing und Cats
Interview mit Michaela Unsinn
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die Musikerin, die mich in meinen Teenagerjahren am meisten beeinflusst hat, war meine Gesangslehrerin Hedreich Nichols. Als Texanische Gospel- und Soulsängerin lebte sie die Musik aus tiefstem Herzen. Inspirierend waren für mich vor allem Musicals wie «Fame», «Phantom of the Opera» oder «Rent». Und neben Whitney Houston, Aretha Franklin, Eva Cassidy, Natalie Cole und Billy Holiday kamen später auch einige klassische Sängerinnen dazu: Edita Gruberová, Lisa della Casa, Edith Mathis und Teresa Berganza, welche mich künstlerisch beeinflusst haben.
Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Besser ist immer relativ ;-) Aber durch meine vielfältigen Erfahrungen aus meinen Jugendjahren mit Musical, Pop- und Jazzgesang sowie meiner langjährigen soliden klassischen Ausbildung kann ich dir garantieren, dass du eine gesunde Stimmbildung erfahren darfst. Der richtige Stimmbandschluss ist das A und O für jeden Musikstil.
Wie hast du singen gelernt?
Als Kind habe ich ganz oft gesungen - Radio hören war fast ein Ding der Unmöglichkeit für meine Eltern. Später folgten Kinderchor, Vokalensemble im Gymnasium und anschliessend habe ich an der Zürcher Hochschule der Künste meine klassische Gesangsausbildung genossen. Es gab für mich gar keine Alternative. Zu singen bedeutet für mich lebendig zu sein, eins zu sein mit meinem Körper, den Moment mit Emotionen zu füllen und voll auszukosten.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Auf Michaela's einzigartig unsinnigen Mezzosopran-Stimmbändern ;)
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Das ist wohl eine Kombination aus verschiedenen Eigenschaften. Experimentierfreude, Konzentration und Feinfühligkeit für den Körper, aber vor allem der Wille die Stimme noch weicher, runder und schöner erklingen zu lassen, denn dadurch habe ich nie aufgehört mich, bzw. meine Stimme weiterzuentwickeln.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Meine Stimme ist wie jede andere Stimme einzigartig. Sie hebt sich durch ein volles, rundes und warmes Mezzosopran-Timbre hervor und zeigt auch gerne lebhafte Koloraturen. Aber vor allem hat meine Stimme meine Gefühle, meinen Humor und meine Interpretation.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte mich vor allem darauf, dass dein Gesang in seiner Natürlichkeit hervorkommen kann. Weil nur durch ein gesundes Singen kann sich die Stimme in ihrer Ganzheit entfalten. Ich möchte deinen persönlichen Ausdruck und deine Musikalität fördern, und mit viel Freude und Lust am Entdecken arbeiten, so legst du Nervosität oder Unsicherheit relativ schnell ab.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich versuche immer möglichst auf die Bedürfnisse der Schüler*innen einzugehen. Grundsätzlich beinhalten meine Gesangsstunden anfangs ein kurzes Warm-Up für den Körper und Übungen für die Atemtechnik. Danach kommt die Stimmbildung (Stütze trainieren, Sitz der Stimme suchen, kennenlernen oder stärken der Kopfstimme/Bruststimme, Stimmumfang erweitern, Legato/Staccato üben, Vokalformung und Aussprache verfeinern...). Diese Übungen sollen die musikalische Arbeit am Stück, welche einen wichtigen Teil der Stunde ausmacht, vorbereiten und unterstützen.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Als Gesangslehrerin empfehle ich den meisten Eltern von jüngeren Kindern erst mal Erfahrungen in einem Kinderchor zu sammeln und erst wenn der Wunsch nach Einzel-Gesangsunterricht immer noch gross ist damit zu beginnen.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Eins meiner tollsten Erlebnisse war die letzte Aufführung von Rossini's „Il barbiere di siviglia“ im Schloss Hallwyl, wo ich als Rosina auf der Bühne stand und wir die Openair Aufführung bei Regen durchführen mussten. Sie war eine der lustigsten überhaupt. Ohne Verstärkung im Regen zu singen, zu improvisieren und den Regen mit in die Szene einzubinden – das war wortwörtlich: I'm singing in the rain :)
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Tonhalle Zürich, Oper Schloss Hallwyl, Ouverture Opera, Casino Bern und viele mehr.
Mit welchem*welcher Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Ein Duett mit Eva Cassidy wäre schön - ihre Stimme ist immer noch eine der bezauberndsten, die ich kenne.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«Pavarotti & Friends for war children (1996)» – Eine meiner ersten CD's, welche ich heute noch leidenschaftlich gerne höre und zu allen Songs mitsinge. Sie lebt durch ihre unterschiedlichen Interpreten und Stile und der Atmosphäre eines Live-Konzertes, welches starke Emotionen überträgt. Oder vielleicht auch «A night at the Opera» von Queen.. kann mich gerade nicht entscheiden :)
In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Jede Plattform hat seinen eigenen Reiz, ob klein oder gross, aber einmal in der Elbphilharmonie in Hamburg zu singen, das wäre bestimmt grossartig.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie und meine Freunde sind mir am wichtigsten. Sonst tanze ich leidenschaftlich gerne und gehe ab und zu aufs grosse weite Meer zum segeln. Ausserdem bin ich ein kleiner Hundenarr und froh, dass es in meiner Familie drei Hunde gibt, die ich ab und zu sehe.
Empfehlungen für Michaela Unsinn
Rene, 45, Unternehmensberater, Zürich
Marc, 25, Zürich
Elisabeth, 69 Jahre, pensioniert, zuvor Lehrperson, Oberlunkhofen
Cassandra, 26, Doktorandin, Zürich