Musikunterricht, der zu dir passt

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Cello
Cello lernen bei

Nora Erne

Cello von Klassik bis Pop und Jazz

Nora Erne ist eine passionierte Cellistin. Sie spielt und unterrichtet mit Leidenschaft das Cello und ist mit ihrem Klaviertrio "Phoenix Trio" und verschiedenen anderen Formationen in der ganzen Schweiz unterwegs. Nora liebt Musik, die Menschen berührt.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Cello

Musikstil

Klassik, Romantik, Barock, Pop und Jazz

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

Ein breites Klassisches Repertoire, Techniken für Pop oder Jazz (wie Chopping, Akkorde zum Begleiten, Rhythmen, etc.), Kammermusikspiel, Spielen in einer Band, mentale Aspekte des Musizierens

Ausbildung

Zürich / Winterthur: Vorstudium Cello, Emanuel Rütsche
Bern: Bachelor of Arts in Music Violoncello, Conradin Brotbeck
Bern und Luzern: Master of Arts in Music Pedagogy, Christian Poltéra
Diverse Meisterkurse, im Ausland, u.a. bei David Geringas, Wolfgang Boettcher, Wen Sin Yang, Claude Stark, Aner Bylsma

In diesen Bands habe ich gespielt

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Dvorak, Elgar, Tschaikovsky, Beethoven, Imagine Dragons, Snoop Dog, Norah Jones und Michael Jackson
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Interview mit Nora Erne

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Jaqueline Du Pré, eine bekannte Cellistin aus den 1920er Jahren, die in jungen Jahren an einer Erbkrankheit starb. Als ich als jugendliche Jungstudentin im Vorstudium das Elgar Cellokonzert spielen durfte, habe ich mir verschieden Aufnahmen angehört und war von ihrer Spielweise sehr beeindruckt. Für mich war ihr Spiel, besonders im Elgar Cellokonzert, sehr faszinierend. Eine selbstbewusste Interpretation und klanglich wunderschön.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Klangfarben und die dazugehörige Technik der linken und rechten Hand. Ausserdem verschiedenste Bogentechniken für Klassik und bis hin zum Jazz und Pop.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Anfangs nur mit dem Gehör, da ich lange keine Noten lesen konnte. Da mir meine Mutter zu Hause alles vorspielte oder vorsang, hatte meine erste Lehrerin lange nicht gemerkt, dass ich nicht Noten lesen konnte. Als ich dann in der Stunde etwas neues direkt spielen sollte, ist sie mir dann doch auf die Schliche gekommen und war völlig überrascht. 

Auf welchem Equipment spielst du heute? 
Auf einem Tschechischen Cello aus der Geigenbauwerkstatt von Václav Vacek in Prag. Ich liebe den warmen und kräftigen Klang. Mein damaliger Celloprofessor hat mir das Instrument von Prag mitgebracht und ich war sofort sehr angetan.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Liebe zur Musik auf dem Cello, da man ansonsten nicht mehr als 6 Stunden täglich üben würde.😉

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Einen wunderschönen und variablen Klang, vielfältig für jede Musik, der von keinem Instrument übertroffen werden kann.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mein Schwerpunkt ist es, auf die Wünsche, Ziele und persönlichen Ressourcen des/der Lernenden einzugehen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Je nach Wunsch und Ziel werden wir zuerst einige technische Aspekte anschauen und kommen dann aufbauend zum Musikstück. Oder aber auch gleich zusammen musizieren. Je nach dem was dein Ziel ist.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Wir werden gemeinsam musizieren und bauen eine solide Grundlage sowohl technisch, als auch ein breites Repertoire auf dem Instrument auf. Nach Wunsch mit klassischer Musik oder auch mit Musikwünschen des Kindes.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin? 
Wenn die Musik die Menschen berührt, etwas auslöst das wunderschön, und kaum in Worte zu fassen ist. An einem Konzert, dass ich zu Weihnachten in einer Schule für behinderte Kinder spielen durfte, fingen die Kinder an zu tanzen und waren einfach glücklich. Dies hat mich sehr berührt, da bei einem klassischen Publikum oft und natürlich logischerweise der Genuss hinter einer Fassade, und dann schlussendlich in einem Applaus anerkannt wird. Dies ist mir oft etwas suspekt.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast? 
Im weissen Saal im KKL und am Paléo Festival in Nyon. Zwei unterschiedliche und wertvolle Erfahrungen.

Mit welchem(r) MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Musikerinnen und Musiker, die es verstehen Musik zu machen und mit ihrem ganzen Sein und Einsatz alles in die «gerade passierende Musik» geben.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Imagine Dragons - Night Visions, weil mich die Musik an wunderschöne Ferientage mit meinem Liebsten erinnert.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich im weissen Saal im KKL und in der Tonhalle in Zürich. Die Akustik ist in beiden Sälen sehr unterschiedlich und als Künstlerin fürs Solo- oder Orchesterspiel sehr ausgeglichen und inspirierend.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Alles was mein Leben vielfältig und positiv bereichert. Dazu gehören unter vielem anderen sicher meine Familie, Tischtennis oder andere Sportarten, Familie, Literatur.


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