Gesang, Gesang mit Gitarrenbegleitung und Songwriting lernen bei

Pamela Méndez

Gesang mit Fokus auf Körper- und Klangbewusstsein

Pamela Méndez ist freischaffende Stimmblidnerin, Songwriterin und Kulturvermittlerin. Im Zentrum des Unterrichts liegt das Erarbeiten einer gesunden Stimmfunktion so wie das Kennenlernen und Ausweiten des Klangspektrums der Stimme. Pamela Méndez ist zertifizierte Pädagogin der Lichtenberger Methode®.

Pamela Méndez bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Porträt von Pamela Méndez

Standort

Rabbentalstrasse 53
3013 Bern

Instrument

Gesang, Gesang mit Gitarrenbegleitung und Songwriting

Musikstil

Soul, Jazz, Pop und R'n'B

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Pamela Méndez unterrichtet Schüler*innen ab 13 Jahren

Sner logo

Pamela Méndez bietet auch auf Sner – unserer Plattform für Producing und DJing – Unterricht an.

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Interview mit Pamela Méndez

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die erste Frauenstimme die eine grosse Rolle gespielt hat war definitiv Laurin Hill. Speziell das Album the Misseducation ist seit meinem achten Lebensjahr bis heute wegweisend. Nicht nur weil Laurin auf dem Album unglaublich singt, sondern weil es auf dem Album um ethische und zwischenmenschliche Fragen geht. Die grosse Sehnsucht nach einer authentischen Lebensweise bestimmt bis heute den Inhalt meiner Kunst und Pädagogik.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Dank meinem Studium der Lichtenberg Methode kann ich dir wissenschaftlich fundiertes Wissen vermitteln, wie du deine Atemmuster und dein Klangspektrum befreien kannst. Dies wirkt vorbeugend und heilend gegen Stimmprobleme. Ausserdem habe ich einen grossen Respekt für die kulturellen Hintergründe der Musik die ich Liebe und praktiziere. Mein kulturelles und praktisches Wissen gebe ich gerne weiter. Denn am Ende des Tages geht es darum, Geschichten zu erzählen. Wenn ich eine Verbindung herstelle zwischen der Geschichte des Liedes zu meiner Geschichte, erst dann bin ich wirklich mit dem Stück verbunden. Erst dann kann diese Verbindung auch von aussen empfunden werden.

Wie hast du singen gelernt?
Mein Vater ist Mexikaner. Ich war als Kleinkind bereits an vielen mexikanischen Festen. Mein Vater hat für uns alle gesungen und wir mit ihm. Später traf ich mit 14 auf einen Stimmcoach namens Louis Spritzer. Meine Stimme war irgendwie eingeklemmt. In einem 4 Tages-Workshop mit ihm, lernte ich, worauf es bei der Stimme ankommt. Innerhalb von 15 Minuten konnte dieser Mann mit den richtigen Inputs meine Stimme befreien.
Louis arbeitete eng mit Moshé Feldendenkrais zusammen. Dies hat mich auf die Fährte gebracht, ebenfalls Feldenkrais und Yoga zu praktizieren. Als ich später im Alter von 23 Jahren auf Grund meiner Stimmprobleme von der Lichtenbergmethode erfuhr, wurde der Grundstein meiner Pädagogik gesetzt. Seit 10 Jahren nehme ich regelmässig Workshops am Institut und schliesse im Oktober 2023 den Studiengang ab.
Daneben lerne auch viel online und analysiere meine Lieblings Interpret/innen aus der Perspektive der Lichtenberg Methode. Ultra spannend.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Eingesungen habe ich mein erstes Album auf einem Shure SM 7B und nehme auch meine Skizzen damit auf. Es ist ein Mikrophon, welches sich für nahe Aufnahmen eignet. Aber da sich mein Klangspektrum seither enorm verändert hat, ist auch die Auswahl an geeigneten Mikrophonen grösser geworden. Das was zum Song passt… Was die Live Situation betrifft, benutze ich ein TC Helicon Voice Live 2 Gerät, so wie Ableton Live mit diversen Controllern. Dies weil ich inzwischen viele elektronische Elemente in meiner Musik habe.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich hatte schon immer ein gutes Körper Bewusstsein, da ich mit 13 anfing Yoga zu machen. Das ist gut für alles was mit Musik zu tun hat. Wenn es groovt entspannt man sich. Das nehme ich wahr. Ausserdem kann ich mich lange mit einer Sache beschäftigen. Das ist gut, um im Selbststudium Fortschritte machen zu können. Ich lerne sehr gut und gerne alleine.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Pamela Méndez. Von meiner Gitarre gibt es wohl noch mehrere Exemplare.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Respekt, Wertfreiheit und Empathie vor der Einzigartigkeit jeder Person stehen für mich im Zentrum. Dem Willen, sich stimmlich weiter entwickeln zu wollen, begegne ich mit Ehrfurcht. Tempo und Inhalt des Unterrichts wird an die Person angepasst. Bei mir gibt es kein Standartprogramm. Wichtig ist diesbezüglich aber auch, dass die Person die zu mir kommt, ernsthaft Lust hat, sich selber stimmlich zu begegnen und bereit ist, ÄUSSERE Erwartungen an das eigene Klangbild vorerst beiseite zu legen. Ev. braucht es ein Minimum an Lust und Wille zum Ungewissen. Und das Vertrauen, dass ein freier Klang niemals hässlich sein kann. Dieses Vertrauen kann man aber auch erarbeiten.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wir beginnen immer mit einer Sequenz Entspannung, Körperbewusstsein und Atemübungen nach Scheufele Osenberg. Wir schulen den Körper darin, Schwingung bzw. Resonanz zu empfinden. Dies ist die Grundlage um den Ton frei gestalten zu können. Dann folgen technische Übungen Inspiriert von der Lichtenberg Methode. Anschliessend Repertoire Interpretation. Je nach Ambition wird mehr Wert auf Stimmbildung oder Repertoire/ Musik Theorie gesetzt.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Unterrichtet habe ich erst Kinder ab 12. Die Übungen werden spielerischer. Ich arbeite noch mehr mit Bewegung und Vorstellungskraft. Weniger stillsitzen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin? 
Als ich meine jetzige Band zusammen stellte und die ersten Songs gespielt wurden. Ohne dass sich die Jungs kannten, nahm ich eine klare Sound Vision wahr. Die Band klang im Wesentlichen so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Zusammenfassen könnte ich das in etwa so: Wenn eine Vision die man alleine hat plötzlich zum Klang einer Gruppe wird. Der Moment, wenn man das merkt, dass egal was die Aussenwelt meint: Ich für mich höre das, was ich brauche. Das macht mich unendlich dankbar.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das wird das Gurtenfestival gewesen sein.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Dies hat sich im Laufe der Jahre stark verändert. Momentan wäre es ein Traum mit House Produzent Kerri Chandler oder Richard Russell zu arbeiten. Aber ich habe das Glück, dass ich einige meiner Lieblingsmusiker persönlich kenne und mit ihnen bereits gearbeitet habe. Wie z.B. Julian Sartorius, Tim Walsh von den The Stepkids oder Traxman aus Chicago. Zudem habe ich einige Schülerinnen für die ich am liebsten ein Album produzieren würde, wenn ich denn die Zeit hätte.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde mir ein selbstgemachtes Mixtape auf Vinyl pressen. Sollte dies nicht erlaubt sein: Charles Mingus - Ah Um.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Am liebsten spiele ich an Orten, wo das Publikum möglichst durchmischt ist. Wohnzimmerkonzerte, alternative Lokale, wo viel Herzblut drin ist wie z.B Helsinki oder El Lokal Zürich, in Bern das Rössli oder Cafete. Bzw. ist es idealerweise so, dass sich die Visionen von den Veranstalter*innen und mir ergänzen. Der Nachteil dieser Orte ist, dass sie oftmals keine guten Gagen bezahlen können. Dennoch sind diese Orte sehr wichtig.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Soziales Engagement; Denn ich verstehe Musik als ein Ausdruck von sozialen Bewegungen. Neben der Musik ist Tanz mein Non-Profit Lebensinhalt. Es wird täglich getanzt. Meditation. Mit guten Freunden an eine Party und wirklich wegen der Musik hin… ok ich gebe es zu. Ich habe keine anderen Interessen als Musik… hmhhh… gesund essen? Möglichst viele glückliche Stunden mit der Familie verbringen. Die Steuererklärung. Star Wars.

Empfehlungen für Pamela Méndez

Judy, 45, Verkauf, Wynigen

Bei Pamela habe ich einen neuen Zugang zu meiner Stimme erhalten, sie ist viel kräftiger geworden, was für mich wichtig ist, da ich oft Präsentationen halten muss. Früher war ein Kritikpunkt, dass ich zu leise spreche, dies ist nun nicht mehr der Fall :) Das Präsentieren macht mir auch deutlich mehr spass als früher. Für mich ist es faszinierend wie sich meine Stimme verändert hat seit ich zu Pamela gehe. Der Unterricht bei ihr macht Spass und sie ist eine mega begabte junge Musikerin, thanks Pamela!!

Christa, Christa, 30, Sozialwissenschaftlerin, Bern

Bei Pamela lerne ich, mit meinem ganzen Körper zu singen, mit einem Lied eine Geschichte zu erzählen und mich wertfrei auf meine Stimme einzulassen. Schon nach wenigen Lektionen habe ich eine Veränderung in meiner Stimme und im Bewusstsein für diese bemerkt. Die erlernten Techniken zur Entspannung, zur Förderung des Körperbewusstseins und zur Bildung der Stimme sind für mich ein optimaler Mix zur Entwicklung meiner Stimme sowie zum Aufbau eines sängerischen Selbstbewusstseins. Der Unterricht ist zugleich entspannend und aktivierend, sowohl herausfordernd als auch spontan. Pamela erlebe ich als interessierte und aufgeweckte Frau sowie talentierte und engagierte Musikerin. Ich kann den Unterricht bei ihr wärmstens empfehlen.

Nastassja, Nastassja, 15, aus Bern

Ich mag Pamelas Gesangsunterricht sehr, weil ich mich dabei frei fühle und ganz bei mir sein kann. Sie unterstützt mich, meine Stimme neu zu entdecken und so zu singen, dass ich selbst ganz dabei bin. Nach dem Gesangsunterricht bin ich viel mehr im Körper und die Gedanken und Probleme, die ich vorher vielleicht hatte, sind kaum mehr da. Ich habe Musik schon immer geliebt, aber jetzt nehme ich sie wirklich ernst.

Mara, 22, Studentin, Bern

Der Gesangsunterricht bei Pamela erfüllt mich mit sehr viel Energie und Motivation. Es ist eine Mischung aus Entspannung und Konzentration zur gleichen Zeit. Es hilft mir vom Alltag abzuschalten und mich auf meinen Atem und meine Stimme zu konzentrieren. Pamela kann eine Atmosphäre kreieren, in der man sich wohl und frei fühlt. Seit unserer ersten Unterrichtsstunde sind schon gut zwei Jahre vergangen und ich kenne sie nun nicht nur als Schülerin sondern auch als Musikerin.