Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang, Gitarre, Gesang und Gitarre und Songwriting lernen bei

Pamela Méndez

Gesang mit Fokus auf Körper- und Klangbewusstsein

Pamela Méndez ist freischaffende Singer Songwriterin. Unterricht für Atem, Sprechen und Gesang. Körperbewusstsein und Klangarbeit auch bei Instrumentalisten. Zusammenarbeit und Kooperationen in diversen Kultur und Soziokulturellen Projekten (Hörspiele, Tanz, Theater, Literatur, UNA-Festival, Female Homestudio). Netzwerkerin & Freigeist.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790


Standort

Instrument

Gesang, Gitarre, Gesang und Gitarre und Songwriting

Musikstil

Pop und Jazz

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

Sängerisches Selbstbewusstsein, Klangliche Authentizität, Körperbewusstsein, Intonation, Ausdruck, verschiedene Songwriting und Arrangier Techniken, Bandleading, Sound und Basics Orientierung auf der E-Gitarre.

Ausbildung

- Vorkurs an der Swiss Jazz School 2009 bei Virginia Beatrice.

- Bachelor Jazz auf Gesang 2010-2012 (Andreas Schärer, Colin Vallon, Frank Sikora) vorzeitig abgebrochen.

- Learning by Doing: Album 2011, diverse Auftragskompositionen u.A. Srf2, Stadttheater Bern, Tanzzstücke in der freien Szene.

- Kurse und Fortbildung am Lichtenberger Institut für angewandte Stimmphysiologie 2013-2015

- Selbststudium in den Bereichen Körperwahrnehmung (Feldenkrais Yoga), Stimmbildung und Sprechen andauernd.

In diesen Bands habe ich gespielt

Pamela Méndez 

Kolaborationen mit verscheidenen Künstlern: u.A. mit Jeans for Jesus, Jürg Halter, Dead Brothers, Marcel Lüscher, Michael Fehr.

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Nina Simone, Sophie Hunger, verschiedene Bossa Novas, Rihanna, Adele, Beyoncé, Etta James, Elvis Presley, diverse Jazz Standarts und SIA
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Interview mit Pamela Méndez

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Die erste Frauenstimme die eine grosse Rolle gespielt hat war definitiv Laurin Hill. Speziell das Album the Misseducation ist seit meinem achten Lebensjahr bis heute wegweisend. Nicht nur weil Laurin auf dem Album unglaublich singt, sondern weil es auf dem Album um ethische und zwischenmenschliche Fragen geht. Und die grosse Sehnsucht nach einem ominösen „ Wahren Selbst“. Dies trifft bis heute auch auf mein Songwirting zu.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Jede Person kann Dir etwas beibringen was nur sie kann. Was mir wichtig ist, ist das: Eine bewusstere und tiefere Körperwahrnehmung. Desto präziser die Wahrnehmung für Klang ist, umso klarer kann man den Sound gestalten. Dies gilt an der Stimme so wie am Instrument.

Wie hast du singen gelernt?
Mein Vater ist Mexikaner. Als kleines Kind bin ich viel auf mexikanischen Festen abgehangen. Mein Vater hat für uns alle gesungen und wir mit ihm. Auf den 8. Geburtstag wünschte ich mir die CD von Laurin Hill „Misseducation“ und sang sie jahrelang rauf und runter. Später traf ich mit 14 auf einen Stimm Coach namens Louis Spritzer. Meine Stimme war irgendwie eingeklemmt. In einem wöchigen Workshop mit ihm, lernte ich, worauf es bei der Stimme ankommt. Innerhalb von 15 Minuten konnte dieser Mann mit den richtigen Handgriffen meine Stimme befreien. Seinen Zugang habe ich seither verfolgt und hole mir bis heute vereinzelte Inputs von meinem Guru.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Eingesungen habe ich mein erstes Album auf einem Shure SM 7B und nehme auch meine Skizzen damit auf. Dies was den Gesang betrifft. Vor allem für intime Sachen geeignet finde ich. Für stärkere Sachen kann ich mir vorstellen, werde ich andere Mikrophone in Erwägung ziehen. An der Gitarre spiele ich aktuell eine Fender Jaguar und eine Gretsch Gitalele mit div Effekten. Die Fender artikuliert präzise und nachdrucksstark. Eine Gitarre muss etwas kantig sein finde ich. Kann z.B. mit Jazzgitarren wenig anfangen.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich bin relativ sensibel. Auch was mein körperlicher Zustand betrifft. Ich nehme ihn sehr klar wahr. Das ist gut für alles was mit Musik zu tun hat. Wenn es groovt entspannt man sich. Das nehme ich wahr. Ich merke, wenn es sich richtig gut anfühlt. Dann ist es gut. Ich schaue, dass ich mich nicht verkrampfe. Ausserdem kann ich mich lange mit einer Sache beschäftigen. Das ist gut, um im Selbststudium Fortschritte machen zu können. Ich lerne sehr gut und gerne alleine.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Pamela Méndez. Von meiner Gitarre gibt es wohl noch mehrere Exemplare.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Der Respekt und Wertfreiheit vor der Einzigartigkeit jeder Person und Stimme. Ich gehe persönlich davon aus, dass die Intelligenz des ganzen Körpers viel tiefer ist, als alleine die des Bewusstseins. Ich versuche damit in Kontakt zu kommen. Ich bin ehrfürchtig vor dem was da vermittelt werden möchte und versuche zu lauschen, was die Bedürfnisse sind, damit sich eine Stimme weiter entwickeln kann. Das kann von Person zu Person sehr unterschiedlich sein. Bei mir gibt es kein Standartprogramm. Wichtig ist diesbezüglich aber auch, dass die Person die zu mir kommt, ernsthaft Lust hat, sich selber stimmlich zu begegnen und bereit ist, Erwartungen an das eigene Klangbild vorerst beiseite zu legen. Ev. braucht es ein Minimum an Lust und Wille zum Ungewissen. Und das Vertrauen, dass ein freier Klang niemals hässlich sein kann. Dieses Vertrauen kann man aber auch erarbeiten.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wir beginnen immer mit einer Sequenz Entspannung und Körperbewusstsein. Der Körper wird dadurch genauer in der Wahrnehmung von Schwingung. Dann folgen technische Übungen, anschliessend Repertoire und Ausdruck bzw. Vermittlung. Die Frage, wie wird ein Cover zu meinem Lied. Den persönlichen Bezug zur Musik aufbauen. Den Jetzt-Zustand integrieren in die Interpretation.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Unterrichtet habe ich erst Kinder ab 12. Die Übungen werden spielerischer. Ich arbeite noch mehr mit Bewegung und Vorstellungskraft. Weniger stillsitzen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin? 
Als ich meine jetzige Band zusammen stellte und die ersten Songs gespielt wurden. Ohne dass sich die Jungs kannten, nahm ich eine klare Sound Vision wahr. Die Band klang im Wesentlichen so, wie ich mir das immer gewünscht habe. Zusammenfassen könnte ich das in etwa so: Wenn eine Vision die man alleine hat plötzlich zum Klang einer Gruppe wird. Der Moment, wenn man das merkt, dass egal was die Aussenwelt meint: Ich für mich höre das, was ich brauche. Das macht mich unendlich dankbar.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Das wird das Gurtenfestival gewesen sein.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Mit der Band Tune Yards würde ich sofort ein Lied machen wollen. Sie sind musikalisch eine grosse Inspiration für mich momentan. Ansonsten habe ich einige Freunde, die super MusikerInnen sind, mit denen es aber aus Zeitgründen noch nicht geklappt hat. Am liebsten würde ich also mit meinen Freunden und Freundinnen ein Lied singen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
 Ein Jazzalbum, Live-Auftritt von Dave Frishberg und Bob Dorough. Zwei alte Männer spielen sich alte Tunes zu. Unglaublich unterhaltsam und musikalisch. Jazz aber nicht zu viel. Viel Liebe zum Leben. Groove aber vor allem geht es um die Geschichten. Auf verschiedenen Sinnesebenen ein Genuss.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Am liebsten spiele ich an Orten, wo irgendwelche Leute irgend was selber organisiert haben. Wohnzimmer Konzerte, alternative Lokale, wo viel Herzblut drin ist wie z.B Helsinki oder El Lokal Zürich, in Bern das UNA Festival oder Lady Bar Basel. Bzw. ist es idealerweise so, dass sich die Visionen von den Veranstalterinnen und mir ergänzen. Der Nachteil dieser Orte ist, dass sie oftmals keine guten Gagen bezahlen können. Dennoch sind diese Orte sehr wichtig.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Soziales Engagement; Musik machen ist für mich eine soziale Angelegenheit. Ich muss den Puls der Leute fühlen. Ich muss wissen unter welchen Umständen die Leute in etwa leben. Für wen ich musiziere. Tanzen ist wichtig. Das Leben feiern. Die Eltern zum Essen einladen.

Empfehlungen für Pamela Méndez

Judy, 45, Verkauf, Wynigen (SchülerIn)

Bei Pamela habe ich einen neuen Zugang zu meiner Stimme erhalten, sie ist viel kräftiger geworden, was für mich wichtig ist, da ich oft Präsentationen halten muss. Früher war ein Kritikpunkt, dass ich zu leise spreche, dies ist nun nicht mehr der Fall :) Das Präsentieren macht mir auch deutlich mehr spass als früher. Für mich ist es faszinierend wie sich meine Stimme verändert hat seit ich zu Pamela gehe. Der Unterricht bei ihr macht Spass und sie ist eine mega begabte junge Musikerin, thanks Pamela!!

Christa, Christa, 30, Sozialwissenschaftlerin, Bern (SchülerIn)

Bei Pamela lerne ich, mit meinem ganzen Körper zu singen, mit einem Lied eine Geschichte zu erzählen und mich wertfrei auf meine Stimme einzulassen. Schon nach wenigen Lektionen habe ich eine Veränderung in meiner Stimme und im Bewusstsein für diese bemerkt. Die erlernten Techniken zur Entspannung, zur Förderung des Körperbewusstseins und zur Bildung der Stimme sind für mich ein optimaler Mix zur Entwicklung meiner Stimme sowie zum Aufbau eines sängerischen Selbstbewusstseins. Der Unterricht ist zugleich entspannend und aktivierend, sowohl herausfordernd als auch spontan. Pamela erlebe ich als interessierte und aufgeweckte Frau sowie talentierte und engagierte Musikerin. Ich kann den Unterricht bei ihr wärmstens empfehlen.

Nastassja, Nastassja, 15, aus Bern (SchülerIn)

Ich mag Pamelas Gesangsunterricht sehr, weil ich mich dabei frei fühle und ganz bei mir sein kann. Sie unterstützt mich, meine Stimme neu zu entdecken und so zu singen, dass ich selbst ganz dabei bin. Nach dem Gesangsunterricht bin ich viel mehr im Körper und die Gedanken und Probleme, die ich vorher vielleicht hatte, sind kaum mehr da. Ich habe Musik schon immer geliebt, aber jetzt nehme ich sie wirklich ernst.

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