Schlagzeug lernen bei

Paul Amereller

Schlagzeug für diverse Stile

Paul Amereller ist ein schweizerisch-französischer Musiker, wohnhaft in Zürich. Er interessiert sich für Beats und Improvisation. Im Alter von vier Jahren erhielt er den ersten Unterricht auf seinem Instrument und wurde von Mentoren wie Peter Frei, Ziv Ravitz, K.T Geier oder Christian Lillinger unterrichtet. Paul spielt bei District Five, Kush K und ist aktives Mitglied des Gamut Kollektivs. 2017 beendete er seinen Master of Arts in Music an der Zürcher Hochschule der Künste. Er spielte Konzerte in der Schweiz, EU und Tadschikistan.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840.0

Paul Amereller

Standort

Herrenbergstrasse 9
8006 Zürich

Instrument

Schlagzeug

Musikstil

Rock, Hip-Hop, Experimentelle Musik, Indie Pop, Indie Rock und Jazz

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Paul Amereller unterrichtet Erwachsene

Interview mit Paul Amereller

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Es sind mehrere Bands und MusikerInnen, die mich geprägt haben, immer in einer anderen Phase meines Lebens. Zum Beispiel Bands, die ich in meiner Kindheit viel gehört habe, wie Led Zeppelin, Rolling Stones und The Police, hatten eine enorme Wirkung auf mich. Als Teenager war es Radiohead. Heute sind es Glenn Gould und aktuell vielleicht Josh Abrams, die mich mit ihrer Dringlichkeit berühren.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Den Weg zum Ziel aufzeigen. Motivation. Es ist nicht schwierig etwas zu lernen, alles ist möglich, nur ein wenig Arbeit soll getan werden. Ich kann dir helfen, ein gutes Time Feel zu entwickeln, sprich ein starkes Rhythmusgefühl spüren lernen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Durch viel Musik hören und durch meine Lehrer. Später kam dann das stundenlange Üben.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich besitze verschiedene Schlagzeuge, unter anderem ein Tama Star 1972, ein Sonor Force, ein Giannini, verschiedne Snares und viele schöne Cymbals. Je nach Band und der musikalischen Situation ändere ich mein Set-up.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Motivierte und gute Freunde mit denen ich das Musik machen teilen konnte. Eine gewisse Struktur beim Üben. Wie und was will ich können? Pausen, gute Musik und Gespräche.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Du selber bist das Instrument, individueller kann es nicht sein. Das Drum Set ist ein Klangkörper, es besitzt dynamisch einen enormen Umfang.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Auf eine gute Stimmung im Unterricht. Was braucht es dafür, wie viel soll ich geben und wie viel kann einfach passieren? Mir ist es wichtig, immer individuell auf die SchülerInnen bezogen einen kreativen Plan zu verfolgen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das hängt natürlich immer von den SchülerInnen ab. Erst loslassen, sei das im Gespräch oder im Spiel. Dann kommt man zu einem konkreten Thema (z.B. ein Musikstück, technischer/theoretischer Inhalt) an dem man schon arbeitete oder es hat sich etwas aus der Einleitung ergeben. Man spielt zusammen oder einzeln, bleibt kreativ und findet neue Möglichkeiten. Zum Schluss können wir Musik hören oder natürlich weiter spielen/repetieren und experimentieren.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Spielerisch und leicht, so entdecken wir das Schlagzeuguniversum.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Wenn man endlich die eigene Platte in den Händen hält. Mit meinen Freunden auf Tour zu sein ist für mich immer ein Highlight, egal ob 30 oder 300 Leute am Konzert sind.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich glaube, das war in Darmstadt in einer grossen Halle, oder an der Badenfahrt auf der Hauptbühne.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Mit Lou Reed hätte ich gerne ein Album aufgenommen. Zusammen in einem Haus am Meer. Momentan mit Thom Yorke.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Radiohead - In Rainbows.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten spiele ich an kleineren Orten, die akustisch gut klingen. Das Peppi Guggenheim in Berlin ist ein solcher Ort.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Freunde, Natur, Holztische, Skaten, verschiedene Kulturen.