Klavier (Piano) lernen bei

Philipp Rhein

Klavier klassisch / Komposition & Liedgestaltung 

Philipp Rhein ist Konzertpianist und Komponist mit langjähriger Unterrichtserfahrung. Bereits in früher Jugend gewann er zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben. 

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Philipp Rhein

Standort

Förrlibuckstrasse 109
8005 Zürich

Instrument

Klavier (Piano)

Musikstil

Renaissance, Barock, Klassik, Romantik, Zeitgenössische Musik und Filmmusik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Philipp Rhein unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Interview mit Philipp Rhein

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Zahlreiche Musiker*innen haben mich über die Jahre hinweg inspiriert und beeinflusst. Aufgewachsen bin ich überwiegend mit der Musik Johann Sebastian Bachs, doch auch Komponisten wie Frédéric Chopin und Sergei Prokofieff nehmen bis heute einen grossen Stellenwert in meinem Leben ein. Müsste ich mich für zwei lebende Pianisten entscheiden wären dies wohl Sir Andras Schiff und Krystian Zimerman. 

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Mir geht es vor allem immer darum, auch „zwischen den Noten“ lesen zu können. Fragen zur Klangästhetik, zum Aufbau der Komposition, zum richtigen Klavierspiel, zur richtigen Haltung sind ebenso zentral wie das Erlernen technischer Fähigkeiten. Wichtig ist es immer im grossen Kontext der Musik zu denken und dies der*dem Schüler*in bestmöglich zu vermitteln. 

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ein Klavier stand schon immer bei uns im Haus. Als ich ein Kind war hörte ich oft klassische Musik, auch war ich von einer Mozart-Zeichentrickserie, in der oftmals der berühmte Türkische Marsch gespielt wurde, sehr fasziniert. Der Schritt, selbst mit dem Instrument anzufangen, war daher recht naheliegend. 

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Dies kommt selbstverständlich ganz auf die Art der Komposition an. Ein Streichquartett ist etwas völlig anderes als Beat-Programming. Oftmals habe ich eine musikalische Idee im Kopf, die ich dann schnell aufschreibe (ein kleines Notenheftchen trage ich meistens mit mir herum) und später zu einem vollständigen Stück entwickle. Sehr vieles geschieht dann im eigentlichen Kompositionsprozess auch übers Ausprobieren. Man kann es ganz gut vergleichen mit einem grossen Puzzle, das sich nach und nach zusammenfügt. 

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Sehr gerne spiele ich Flügel der Marke Steinway & Sons, meiner Meinung nach der beste Klavierhersteller der Welt. 

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Disziplin und Ehrgeiz sind nie verkehrt - vor allem ist es aber die Motivation, aus dem zunächst unscheinbaren Notenblatt die bestmögliche Musik aus meinem Instrument herauszuholen. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Das Klavier ist ein universales Instrument. Von der Imitation der menschlichen Stimme bis hin zur Darstellung eines grossen Orchesters (man vergleiche beispielsweise das „Konzert für Klavier Solo“ oder die „Symphonie für Klavier Solo“ von Charles Valentin Alkan) ist alles möglich.  

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Besonders wichtig ist es für mich, individuell auf die Wünsche und Ziele der Schüler*innen einzugehen und ein geeignetes Lerntempo zu finden. Selbstständiges Üben und Disziplin gehen natürlich mit dem erfolgreichen Lernen eines Instrumentes einher, aber auch die Freude am Spiel und vor allem an der Musik sollte immer Bestandteil meines Unterrichts sein. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Dies ist je nach Schüler*in ganz unterschiedlich, solange ein gewisser Fortschritt in der Stunde erzielt wird. Dieser Fortschritt kann sich auf ganz verschiedene Arten erkenntlich zeigen, sei es die Überwindung eines technischen Hindernisses oder die Ausarbeitung musikalischer Ideen. Wichtig ist es für mich aber auch, der*dem Schüler*in einen gewissen Freiraum zu lassen, um eigene interpretatorische Ansätze zu fördern und eine individuelle Herangehensweise an Stücke zu finden. 

Wie gehst du bei Kindern vor?
Kinder bringen stets etwas Spielerisches und Neugieriges mit. Dies versuche ich auch in meinen Unterricht einzubauen um schon so früh wie möglich den Spass an der Musik zu vermitteln. 

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Da gab es bis jetzt sehr viele. Sehr gerne kombiniere ich Konzerte mit Reisen an die verschiedensten Orte dieser Welt. Engagements führten mich bereits in zahlreiche Länder Europas und die USA. 

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Tateuchi Center, USA

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Krystian Zimerman, Yuja Wang und Sir Andras Schiff. Alle drei sind vollkommen verschieden und genau das würde es so spannend machen. 

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Eine zufällige Platte aus meiner Sammlung - es würde mir schwer fallen, mich konkret für eine zu entscheiden. 

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auf welchen Bühnen ich gerne spielen würde, da gibt es einige - die Carnegie Hall (New York) oder Royal Albert Hall (London) wären beispielsweise zu nennen. 

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie, Freunde, Reisen und Sport. Aber auch die Beschäftigung mit ökonomischen oder mathematischen Fragestellungen finde ich sehr interessant.