Musikunterricht, der zu dir passt

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Schlagzeug
Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Bass und E-Bass lernen bei

Ruedi Tobler

Pop, Funk und World auf versch. Instrumenten

Der Name mag nach Ländlermusik klingen. Die breite Palette an Musikstilen, Instrumenten und Produktionstechniken geht aber weit über diese hinaus. Immer im Zentrum: Groove (Pullup Orchestra, Hugo, Europa: neue Leichtigkeit).

Preis

10 Lektionen an 45 Minuten: CHF 840.00


Standort

Instrument

Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Bass und E-Bass

Musikstil

Worldmusic, Rock, Funk, Pop, Modern Jazz und Elektronische Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch


Das bringe ich dir bei

Bass Basic (Finger Picking, Haltung, Basic Grooves, Noten lesen, kleine Harmonielehre, etc.) / Mehr Bass (wie basic nur mehr und spezifischer) / einen eigenen Sound finden / Studiovorbereitung / Band Coaching / Komposition/Songwriting / Producing / Mixing

Ausbildung

ZHdK, Master Pop Bass bei Uli Heinzler
Nebenfach Klavier/Keyboard bei Marcel Thomi
Nebenfach Schlagzeug bei Nico Looser, Willie Kotoun, Andy Brugger
Nebenfach Synthesizer bei Timothey Kleinert
Nebenfach Producing bei Timothey Kleinert, Aaron von Schröder, Tommy Vetterli, Phillipp Schweidler, Thomas Fessler

In diesen Bands habe ich gespielt

Europa: neue Leichtigkeitplaymob.2.0, T-Squad Racing Team, TRHOTK, John Gailo, Wyfelder Luusbuebä, hugo
 

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

Red Hot Chili Peppers, Bootsy colins, Radiohead, Bob Marley, D’Angelo, Jamiroquai, rage against the machine, James Brown, Prince und Michael Jackson
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Interview mit Ruedi Tobler

Welcher Musiker hat dich am meisten beeinflusst und wieso?
Michael Jackson. Er hat mich in der Primarschule dazu gebracht den Weg eines Musikers zu gehen. Seine Präsenz auf der Bühne hat mich gefesselt und mir wurde bewusst, dass es mehr als Klavieretüden gibt.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer?
Ich bin sehr Groove-orientiert und sehe die Musik stets im musikalischen Kontext. Ich vermittle einen schnellen Überblick über die wesentlichen Aspekte eines Musikstücks. Dabei spielen sowohl verschiedene Instrumente wie auch das Singen eine zentrale Rolle.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Damals kam ich als letztes und jüngstes Mitglied zu einer Musikschulband. Da es bereits eine Pianistin hatte, wurde ich zum spielen des Basses auf einem schlechten Keyboard „verdonnert“. Das war sehr unbefriedigend und ich besorgte mir einen E-Bass. Zu Beginn sehr unbeholfen, gefielen mir die tiefen Töne und treu begleiten sie mich bis heute.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich habe einen kleinen Ampeg Amp (Micro-VR Head und SVT210AV Cabinet). Bodeneffekte spiele ich kaum, ausser gelegentlich mit einem Verzerrer (Boss ODB-3). Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die meisten Effekte zwar lustig sind, das wesentliche am Bass aber einfach kaschieren. Irgendwann komme ich immer wieder zum cleanen Sound zurück. Bassseitig habe ich verschiedene Instrumente. Ich bin immer auf der Suche nach ungewöhnlichen Instrumenten. So habe ich mir auch schon selber einen Bass gebaut, der genau das kann, was ich damals wollte. Für mich ist einfach wichtig, dass ich möglichst viele Sounds abdecken kann. Mit Edelbässen konnte ich mich aber bis heute nicht anfreunden. Im elektronischen Bereich ist eine Aufzählung des Equipments schwierig. Ich habe einiges an Analoggeräten, arbeite aber hauptsächlich mit dem Computer und eigenen Samples.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Banderfahrung. Die Notwendigkeit das Instrument spielen zu können um in der Gruppe zu agieren. Gibt es beispielsweise konkrete Anlässe wie das gemeinsame Einüben und Spielen eines Covers, übt es sich von alleine.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Möglichkeit digitale und analoge Welten zu verbinden. So kann ich mit meinem Bass auch den Computer steuern und mit Sounds spielen, die ein normaler E-Bass nicht produzieren kann.

Worauf achtest du dich besonders beim unterrichten?
Mir ist wichtig, dass meine Schüler/innen eine ungefähre Vorstellung davon haben, was sie erreichen möchten. Es ist ein wesentlicher Unterschied eine Solovorstellung spielen zu wollen oder in einer Funkband einen 4-Stundengig zu spielen. Je nachdem braucht es sehr unterschiedliche Vorgehensweisen und Inhalte.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Es ist mir wichtig, dass wir auch in den Stunden die Musik immer im Zentrum haben und auch gemeinsam spielen. Für mich ist der E-Bass ein „soziales“ Instrument und funktioniert vor allem im Kontext mit anderen Instrumenten. Grob gesagt gibt es drei Teile. Zusammen spielen. Neue Inhalte erarbeiten. Zusammen spielen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Erst einmal gilt es auch hier abzuklären was ein Kind will. Was ist die Motivation ein Instrument zu lernen? Mir ist wichtig, dass man eine Spielfreude entwickeln kann. Jedes Kind lernt anders. Es gilt zusammen rauszufinden, auf welchem Weg man dahin gelangt.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Ich war in einem Seerestaurant am Bodensee und plötzlich lief ein von mir produzierter Song im Radio. Da habe ich meinen Kaffee doppelt geniessen können. Für mich ist etwas sehr schönes, wenn ich merke, dass ich mit meiner Musik Menschen eine Freude bereiten kann, sie aber gleichzeitig zum Nachdenken anregen kann. Das Feedback ist auf der Bühne viel direkter, so sind dies die Momente, die mich antreiben.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Kommt darauf an ob die Masse der Bühne oder die Anzahl der Zuhörer entscheidend ist. Ich habe schon auf sehr grossen Bühnen und sehr wenigen Zuschauern gespielt, aber auch in prall gefüllten kleinen Clubs. Grundsätzlich mag ich aber kleine Bühnen lieber. Das Feedback und Agieren mit dem Publikum ist direkter und ehrlicher.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
D’Angelo. Reduzierter und grooviger geht fast nicht mehr. Ich stelle mir einen unglaublichen Flow in der Band vor.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das wäre wohl eine von Moloko mit der charismatischen Frontfrau Rosin Murphy. Wahrscheinlich wäre die Platte Statues.

In welchem zürcher Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Mir gefällt das Plaza sehr gut, auch wenn mich das Programm nicht unbedingt anspricht. Die zwei Vogelbilder auf der Bühne faszinieren mich irgendwie. Das Helsinki mag ich als kleinen aber sehr feinen Laden. Soundmässig hat es mir aber das Moods angetan, auch wenn viele den Club als zu trocken empfinden.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Sport als Ausgleich. Joggen, Badminton und ich möchte seit Jahren wieder Kampfsport betreiben.


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