Geige (Violine) und Bratsche (Viola) lernen bei

Sophie Jeanmaire

Violine und Viola von Klassik bis Pop

Geige ist seit meiner Kindheit meine Leidenschaft, die ich heute gerne als Orchestermusikern und als Pädagogin teilen möchte. Ich bin Mitglied der Camerata Schweiz und der Zürcher Symphoniker. Regelmässige Kammermusikprojekte ergänzen mein musikalisches Spektrum. Meine langjährige musikalische Erfahrung sowie meine vielseitigen Interessen inspirieren meine Unterrichtstätigkeit täglich.

Sophie Jeanmaire bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Sophie Jeanmaire

Standort

Kirchenackerweg 2
8050 Zürich

Schanzengasse 25
8001 Zürich

Neuwiesenstr. 40
8400 Winterthur

Instrument

Geige (Violine) und Bratsche (Viola)

Musikstil

Barock, Klassik, Romantik, Volksmusik, Pop und Filmmusik

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch, Französisch, Englisch und Italienisch

Alter

Sophie Jeanmaire unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 5 Jahren

Interview mit Sophie Jeanmaire

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?

Mit Heifetz, Oistrach, Menuhin und Anne-Sophie Mutter bin ich musikalisch aufgewachsen. Die Live Erlebnisse aus der Kindheit wie das häusliche gemeinsame Musizieren in der Familie oder das Zuschauen bei den Proben des Stadtorchesters, haben mich jedoch genauso geprägt und motiviert. Heute bewundere ich jede*n, die/der mich mit Geigenklang zutiefst bewegen kann.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?

Ich arbeite gerne an Phrasierungen und an Klangtechnik, die Musik soll wirklich die eigenen Emotionen ausdrücken können.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als ich 5 Jahre alt war, hörte ich an einem Sonntag Morgen das 5. Brandenburgische Konzert von Bach auf einer Schallplatte. Ich sass in einem blauen Sessel und stellte mir ganz klar vor, wie ich das eines Tages auf der Geige im Orchester spielen würde. Es war etwas visionär, von der Vorstellung bin ich nicht mehr abgekommen. Mit 7 durfte ich dann mit Privatunterricht beginnen.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst? 
Ich komponiere nicht, arrangiere jedoch sehr gerne. Es muss spielbar sein und klanglich interessant. Ich arrangiere alte Manuskripte von unbekannteren Komponisten.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Geige von Sebastian Klotz.

Barockgeige, moderner Bau von Ph. Girardin .
Bratsche, moderner Bau aus Mittenwald.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?

Meine Ausdauer und meine grosse Leidenschaft für die Geige.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben? 
Der gestrichene Klang ist sein Zauber.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ganz wichtig ist, dass der Klang aus der Entspannung heraus entsteht. Ich möchte jede*n weiterbringen und achte, dass jede*r mit Lösungen nach Hause fährt, mit welchen die Ziele erreicht werden können. Eine Geigenstunde sollte immer ein Klangerlebnis werden. Das ist der rote Faden, manchmal werde ich mehr ins Detail arbeiten, technische Finessen anschauen, manchmal mehr das Gesamtkonzept des Stücks in den Vordergrund stellen. Dabei ist die Vorspielfunktion genau so wichtig wie das Zusammenspiel.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zuerst wird jede*r aus der Schul- bzw. Arbeitswelt in die Klangwelt geholt. Dieses Einspielen kann sehr verschieden aussehen. Erst danach kommen die Elemente, die noch erarbeitet werden sollen, Technik, Übungen, Durchspielen, neues Stück. Ich achte auf verbindende Elemente in der Stunde, worauf beim Einspielen geachtet wurde, wird danach bei einem anderen Element nochmals wiederholt.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich gleich. Ich richte mich nach ihrem Lernrhythmus und nach ihrem Temperament. Wichtig ist mir, dass ein Kind mit ganz vielen Klangerlebnissen nach Hause geht.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich habe immer sehr gerne Oper im Orchester begleitet, schon als 13 Jährige bei einer Kinderoper, danach in Biel die Opern Tosca oder Don Giovanni sind mir unvergesslich geblieben. Oper ist eine ganzheitliche Angelegenheit, jedes Element auf, unter, neben oder hinter der Bühne ist wichtig, das fasziniert mich.
Es gab aber auch Konzerte, an denen das Publikum gleich nach der letzten Note seine Begeisterung ausdrückte, das sind unvergessliche Momente der gemeinsamen Emotionen und der Grund, warum Musik unverzichtbar ist.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
KKL Luzern.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit jedem*jeder, der*die gerne mit mir musizieren will.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen? 
Mozart letzte Sinfonien, kann ich immer wieder anhören.
 Biber, Violinsonaten.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Ich würde sehr gerne einmal in der Berliner Philharmonie spielen, die Tonhalle Zürich, wo ich öfters spiele, bringt jedoch sehr schöne Konzerterlebnisse.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben? 
Lesen, Malen, Photographieren, in der Natur sein.