Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang
Gesang lernen bei

Tiziana Greco

Gesang

Tiziana Greco ist eine junge, begeisterte Jazz Sängerin, die noch in Ausbildung ist. An den Workshops und Jams ihrer Schule kann sie ihre Musikalität ausleben.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Instrument

Gesang

Musikstil

Pop, Musical, Jazz, Chanson und R'n'B

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch


Das bringe ich dir bei

Individuelle und selbstsichere Gestaltung deiner Lieblingssongs, gesundes und nachhaltiges Singen (Complete Vocal Technique), Bühnenpräsenz, 

Studiovorbereitung, Zusammenspiel in Bands

Ausbildung

3 Jahre Jazz und Popgesang bei Anet Zemp, Gymnasium Alpenquai Luzern

Vorstudium Jazzhochschule Luzern (Gesang bei Katja Mair)

Momentanes Bachelorstudium an der ZHdK (Gesang bei Marianne Racine)

In diesen Bands habe ich gespielt

verschiedene Jamformationen und wineandroses

Stücke von diesen Künstlern bringe ich dir am liebsten bei

diverse Musicals, Beyoncé und diverse Jazz Standarts
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Interview mit Tiziana Greco

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Jemand ganz spezifisches kann ich nicht nennen, doch ich würde sagen, es gab immer wieder Musiker, die mich prägten. Im Jazz sind das die zwei Saxophonisten John Coltrane und Stan Getz und natürlich die bekannte Sängerin Ella Fitzgerald, die mich alle auf unterschiedliche Art und Weise verzaubern. Durch meine Mutter wurde ich früh schon an die Musik der Rolling Stones gewöhnt; die Power ihrer Songs begeistert mich immer noch. Auch durfte ich viele Opern und Musicals besuchen – Musik zu erzählen ist deshalb ein sehr zentraler Aspekt in meinem Gesang. Und natürlich bin ich ein 90er Kind: Christina Aguilera, Justin Timberlake sowie der frühe RnB und Hiphop begleiten mich bis heute.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Ich werde dich genau dort abholen, wo du momentan stehst und probieren, dein Potenzial voll auszuschöpfen. Am meisten Wert lege ich auf eine gesunde Art zu singen, individuell und persönlich zu erzählen, sowie den eigenen Sound zum Ausdruck zu bringen. Das Allerwichtigste bleibt aber der Spass und die Freude am musizieren.

Wie hast du singen gelernt?
In meiner Kindheit war ich immer viel unterwegs mit meiner reisebegeisterten Familie. Damit die langen Autofahrten und endlos erscheinenden Wanderungen nicht allzu langweilig waren, haben wir immer gesungen. Schon bald wurden die Lieder mehrstimmig und ich fand meine grösste Freude in diesen Momenten. Ab da an war für mich klar, dass ich singend durchs Leben gehen möchte!

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mein geliebtes „SHURE BETA 58A“ nimmt Finessen meiner Stimme wahr und gibt sie so wieder, dass ich auch mit leiser Stimme eine gewisse Intensität rüberbringen kann. Natürlich gilt dies auch für heftigere Parts, in denen ich richtig Dampf ablassen kann, das Mikrophon aber für den perfekten Ausgleich sorgt.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Da ich in meinem Musikstudium sehr viel üben muss, ist es logisch, dass ich nicht immer total motiviert bin. Gegen diese Blockade habe ich aber mein Wundermittel gefunden: Ich höre den Song, der mich momentan am meisten begeistert in voller Lautstärke und probiere mich von dieser Energie mitreissen zu lassen. Danach bin ich meistens voll motiviert loszulegen!

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die eigene Stimme ist meiner Meinung nach das ehrlichste Instrument überhaupt. Bist du müde, traurig, gut gelaunt oder sogar echt wütend hört man dies extrem gut und ich finde, genau diese Eigenschaft kannst du zu deinem Vorteil nutzen. Denn für mich ist der beste Gesang der, bei dem ich die Person hinter der Stimme kennenlernen darf und meine Anwesenheit ein Stück weit in die Musik miteinfliesst.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Auch wenn ich wie oben erwähnt gewisse Schwerpunkte habe, an denen ich mich orientiere, möchte ich flexibel bleiben und mich dem Gegenüber anpassen. Deine Wünsche und Ambitionen sind auch meine, was aber nicht heisst, dass ich dich nicht auch mal herausfordern werde. Ziel ist es, mit viel Leidenschaft und Motivation so zu musizieren, wie es dir am meisten Freude bereiten kann.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne immer mit einem kleinen Warm- Up, das Stimmbänder und den ganzen Körper für das Singen fit machen soll. Danach arbeiten wir Schritt für Schritt an dem aktuellen Stück: Sobald Rhythmus, Harmonien, Text und Leadgesang ausgecheckt sind, können wir uns deiner Interpretation und individueller Gesangsgestaltung widmen. Abschliessend nehmen wir die letzte Version auf, damit du es dir zu Hause anhören kannst, um dir Gedanken über deine Fortschritte zu machen und einfach mal dein Talent geniessen sollst. Am Schluss der Stunde möchte ich noch Platz lassen, um neue Ideen und Inspirationen auszutauschen, die Anreiz für das nächste Stück geben können.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern ist mir wichtig, ihre Neugierde für Musik zu wecken und so zu stillen, dass sie ganz viel Spass dabei haben. Natürlich wird das Niveau und die Songauswahl dem Alter angepasst aber nie so, dass sich das Kind eingeengt fühlt – auch bei Kindern stehen die individuellen Wünsche an erster Stelle.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin und warum?
2014 durfte ich nach einem Jahr Proben beim Musical „VERONA 3000“ mitmachen. Alles, vom Kostüm über das Bühnenbild bis zur Orchesterpartitur, wurde von Jugendlichen in ihrer Freizeit kreiert. Das ganze war also ein grosser Meltingpot von Talenten und gegenseitiger Inspiration, auch heute sind das noch ganz wichtige Menschen in meinem Leben. Ich vergesse nie die Energie, die Nähe und den Zusammenhalt den wir gemeinsam auf dieser Bühne spürten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Es war effektiv die selbstgebaute und -konzipierte Bühne im Musical „VERONA 3000“, die ein ganzer drittel der Mehrzweckhalle in der Allmend Luzern einnahm. Auch was die Höhe betrifft, ist sie wahrscheinlich nicht zu übertreffen: mit ihren 6 Etagen reichte sie bis zur Decke rauf.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Würde Bill Evans, ein grossartiger Jazzpianist, heute noch leben, würde ich alles dafür geben, mit ihm zu spielen. Das Zusammenspiel, das er mit Jazz Sängerinnen kreiert, ist einfach wunderschön und einzigartig. Er unterstützt den Gesang, fordert aber auch heraus, das Resultat ist sehr individuell und aneinander angepasst.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das Latin Jazz Album „Getz/Gilberto“ (1964) von Stan Getz und João Gilberto mit Antônio Carlos Jobim am Klavier. Die bittersüssen Klänge erwecken in mir eine starke Sehnsucht, geben mir aber gleichzeitig das Gefühl, zu Hause zu sein. Ich habe diese Platte sicher schon mehrere dutzend Male gehört und sie wird mir wohl auch nie verleiden, denn immer wieder höre und interpretiere ich Neues.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Eigentlich spiele ich auf jeder Bühne sehr gerne. Kleine Bars wie auch grosse Theaterbühnen haben ihre Vor- und Nachteile, ich fühle mich aber bei beidem sehr wohl. Der „Cotton Club“ in Harlem NY ist ein Jazzhistorisch sehr wichtiger Ort, es wäre sicher interessant, mal auf der gleichen Bühne zu stehen wie Billie Holiday oder Louis Armstrong.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie, meine Freunde und mein Freund sind mir am Allerwichtigsten. Ich verbringe mit ihnen gerne Zeit in der Natur, einer gemütlichen Bar oder beim Reisen. Auch arbeite ich ab und zu als Babysitterin und geniesse die Abwechslung zum Alltag mit den Kleinen.


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