Musikunterricht, der zu dir passt

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Gesang und Songwriting lernen bei

Tiziana Greco

Gesang / Songwriting

Tiziana ist eine vielseitige Musikerin, Songwriterin und engagierte Gesangslehrerin. Momentan konzentriert sie sich auf ihr Soloprojekt „Luce“; diverse kleinere Projekte sind nebenbei im Gange.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Luzernerstrasse 133
6014 Luzern

Pfingstweidstrasse 96
8005 Zürich

Instrument

Gesang und Songwriting

Musikstil

Jazz, Pop, Folk, Indie Pop, Indie Rock, Soul, R'n'B, Musical und Chanson

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch


Das bringe ich dir bei

Individuelle und selbstsichere Gestaltung deiner Lieblingssongs, gesundes und nachhaltiges Singen, Bühnenpräsenz, Studiovorbereitung, Zusammenspiel in Bands, Songwriting und Umsetzung mit div. Instrumenten und Elektronik.

Ausbildung

3 Jahre Jazz und Popgesang bei Anet Zemp, Gymnasium Alpenquai Luzern

Vorstudium, Gesang bei Katja Mair, Jazzhochschule Luzern 

Bachelorstudium Jazz, Gesang bei Marianne Racine und Efrat Alony, ZHdK 

Momentanes Master Pädagogik Studium, Gesang bei Efrat Alony, ZHdK

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Luce, div. kleinere Projekte

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Beatles, Joni Mitchell, Janis Joplin, Aretha Franklin, Feist, Beck, Cat Power, Sophie Hunger, Lauryn Hill, Solange, James Blake und Jazz Standards

Tiziana Greco

Interview mit Tiziana Greco

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Jemand ganz spezifisches zu nennen, finde ich extrem schwierig. Mich faszinieren und prägen Musiker*Innen, welche mit Ehrlichkeit und Dringlichkeit sowie Spiel- und Experimentierfreude musizieren. Auch das Geschichten erzählen, mit oder ohne Worte, ist wichtiger Aspekt für mich. Da gibt’s in jedem Genre mindestens eine Handvoll tolle Beispiele. Um nur einige zu nennen: Abbey Lincoln, John Coltrane, Thelonious Monk, Tys Tys, Nai Palm, Joni Mitchell, Eels, Pink Floyd, Radiohead, Beatles.

Was kannst du mir gesanglich besser beibringen als alle anderen LehrerInnen? 
Ich werde dich genau dort abholen, wo du momentan stehst und probieren, dein Potenzial voll auszuschöpfen. Ich lege Wert darauf, eine gesunde Art zu singen zu verinnerlichen, individuell und persönlich zu erzählen, sowie den eigenen Sound zum Ausdruck zu bringen. Das gleiche gilt beim Songwriting: Ziel ist es, deine eigenen Songs so zu schreiben, dass sie für dich gesund, authentisch und mit deinem eigenen Sound singbar sind.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Das passiert meistens über Improvisation, ein bisschen wie ein Jam mit mir selber. Sobald ich ein paar Akkorde zusammen habe die mir gefallen, probiere ich, dazu eine entsprechende Melodie zu finden. Dabei benutze ich schon eine Art Quasi-Englisch, das hilft mir, die Wörter auch nach Sound in die Musik hineinzuschreiben. Als letzter Schritt wird dann aus diesem Kauderwelsch ein Text, dabei kann sich aber vieles noch verändern - je nach Inhalt und Aufbau. Ab und an limitiere ich mich auch von Anfang an selbst, z.B. indem ich das erste Wort von drei Zeilen immer mit „A“ beginne, oder dass ich am Schluss einer Phrase nie auf dem gleichen Ton enden soll. Damit probiere ich meine Muster aufzubrechen und auf neue Ideen zu kommen

Wie hast du singen gelernt?
In meiner Kindheit war ich immer viel unterwegs mit meiner reisebegeisterten Familie. Damit die langen Fahrten und endlos erscheinenden Wanderungen nicht allzu langweilig waren, haben wir immer gesungen. Schon bald wurden die Lieder mehrstimmig und ich fand grösste Freude in diesen Momenten. Auch verbrachte ich Stunden um Stunden an einem Minikeyboard, experimentierte mit den Sounds und meiner Stimme herum. 

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Mein „SHURE BETA 58A“ nimmt Finessen meiner Stimme wahr und gibt sie so wieder, dass ich auch mit leiser Stimme eine gewisse Intensität rüberbringen kann. Natürlich gilt dies auch für heftigere Parts, in denen das Mikrophon für den richtigen Ausgleich sorgt. Bei meinem Soloprojekt spiele ich zusätzlich Synthesizer und arbeite mit Gitarren-Effektpedalen und einer Loopstation.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich glaube sobald man versteht, wie man durch die Auseinandersetzung mit seiner eigenen Stimme und Musik wachsen und auftanken kann, wird das mit dem Üben zu einer relativ simplen Sache. Klar gibt es manchmal nervige Parts oder Übungen, die man nicht so gerne macht – aber auch dafür kann ein schlussendlich wohltuender Umgang gefunden werden. 

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die eigene Stimme ist meiner Meinung nach das ehrlichste Instrument überhaupt. Egal welche Gefühle und Gedanken du gerade tief innen birgst, man hört es und ich finde, genau diese Eigenschaft kannst du zu deinem Vorteil nutzen. Für mich gibt es nichts Schöneres, als wenn ich durch die Musik die Person hinter der Stimme kennenlernen darf. Und vielleicht fliesst in deinen Gesang sogar die Anwesenheit anderer und die Begebenheiten des Raumes ein Stück weit in die Musik mit ein. 

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Auch wenn ich wie oben erwähnt gewisse Schwerpunkte habe, an denen ich mich orientiere, möchte ich flexibel bleiben und mich dem Gegenüber anpassen. Deine Wünsche und Ambitionen sind auch meine, was aber nicht heisst, dass ich dich nicht auch mal herausfordern werde. Ziel ist es, mit viel Leidenschaft und Motivation so zu musizieren, wie es dir am meisten Freude bereiten kann. 

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Ich beginne immer mit einem kleinen Warm- Up, das Stimmbänder und den ganzen Körper für das Singen fit machen soll. Danach arbeiten wir Schritt für Schritt an dem aktuellen Stück: Sobald Rhythmus, Melodie und Text ausgecheckt sind, können wir uns deiner Interpretation und individueller Gesangsgestaltung widmen. Abschliessend nehmen wir die letzte Version auf, die du dir zu Hause anhören kannst. So kannst du dir Gedanken über deine Fortschritte machen und vom Unterricht losgelöst herausfinden, was dir gefällt und wo du dich noch verbessern möchtest. Beim Songwriting gehen wir Schritt für Schritt den Song durch und schauen, an welchen Stellen textlich oder musikalisch noch was rausgeholt werden kann. Am Schluss geht’s dann darum, über den ganzen Song einen Bogen zu spannen und sich zu überlegen, wie du den Song genau umsetzen möchtest.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern ist mir wichtig, ihre Neugierde und ihre Spielfreude zu fördern. Natürlich wird das Niveau und die Songauswahl dem Alter angepasst, aber nie so, dass sich das Kind eingeengt fühlt – auch bei Kindern stehen die individuellen Wünsche an erster Stelle. 

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin und warum?
2014 durfte ich nach einem Jahr Proben beim Musical „VERONA 3000“ mitmachen. Alles, vom Kostüm über das Bühnenbild bis zur Orchesterpartitur, wurde von Jugendlichen in ihrer Freizeit kreiert. Das ganze war also ein grosser Meltingpot von Talenten und gegenseitiger Inspiration, auch heute sind das noch ganz wichtige Menschen in meinem Leben. Ich vergesse nie die Energie, die Nähe und den Zusammenhalt den wir gemeinsam auf dieser Bühne spürten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Es war effektiv die selbstgebaute und selber konzipierte Bühne im Musical „VERONA 3000“, die einen ganzen Drittel der Mehrzweckhalle in der Allmend Luzern einnahm. Auch was die Höhe betrifft, ist sie wahrscheinlich nicht zu übertreffen: mit ihren 6 Etagen reichte sie bis zur Decke hinauf. 

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Ich würde gerne mal mit Thom Yorke (Radiohead) über Sounds abnerden und gemeinsam Songs schreiben. Seine Stücke und was er darin singt und spielt, berührt mich auf eine ganz einzigartige Weise. Sicherlich ist er auch persönlich ein spannender Mensch.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ich würde mir ein Mixtape mit verschieden Songs zusammenstellen, die ich mit meinen Herzensmenschen verbinde. Dann wäre die einsame Insel vielleicht gar nicht mehr so einsam. 

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten? 
Schwierig zu sagen. Jeder Club hat doch seine Vor- und Nachteile. Ich würde aber gerne mal eine Tour machen, auf der ich nur an verwunschenen Orten spielen würde: In einer Burgruine im Wald, auf einem Floss in der Mitte eines kleinen Sees, in einem leerstehenden Bahnhof.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ruhe und Abenteuer, Liebe.

Empfehlungen für Tiziana Greco

Nick, 10, Schüler, aus Luzern (SchülerIn)

Die Gesangsstunden bei Tiziana sind super!! Ich finde sie geht auf meine Wünsche (Songauswahl etc.) sehr gut ein, und bringt mir total viel bei. Ich wusste nicht, dass ich so viel aus meiner Stimme rausholen kann! Mutter: Tiziana versteht es wirklich ausgezeichnet, auch mit einem sehr jungen Schüler umzugehen, sie motiviert ihn, und bringt ihm trotzdem eine grosse Menge Technik bei - als Erwachsene hätte ich nicht mehr lernen können :) Auch der Spass am Singen kommt nicht zu kurz! Die Organisation war ebenfalls tipptopp, Tiziana war sehr flexibel und ging auf unsere Terminwünsche ein. Wir können Tiziana aus Herzen weiterempfehlen, nicht nur für junge Schüler, sondern ganz sicher auch für höhere Niveaus.

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