Saxophon lernen bei

Tobias Meier

Saxophon für Jazz und improvisierte Musik

Tobias Meier ist Saxophonist, Komponist und Organisator aus Zürich. Er spielt regelmässig in ganz Europa, organisiert in Zürich Konzerte (Wiediker Jazzfest, Seismogram), ist Kopf des Künstlerkollektivs „Through States of Matter“ sowie Teil des Labels Wide Ear Records.

Tobias Meier bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Tobias Meier

Standort

Werkstatt für improvisierte Musik
8004 Zürich

Instrument

Saxophon

Musikstil

Jazz und Experimentelle Musik

Niveau

Anfänger und Master

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Tobias Meier unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 16 Jahren

Interview mit Tobias Meier

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Als 16 Jähriger hab ich John Coltranes „A Love Supreme“ entdeckt und für lange Zeit hab ich mir das Album täglich angehört. Das Album muss ich mir heute noch ca. einmal pro Jahr begleitet von einer kleinen Zeremonie anhören.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Sound, Atem, Körpergefühl, Improvisieren

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Meine Nachbarin, in die ich als 7 Jähriger heimlich verliebt war, hat Saxophon gespielt.

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele ein Selmer Balanced Action Alto Sax von 1939. Ein einzigartiges Instrument! Dazu ein altes Otto Link Mundstück, refaced von Donat Fisch und François Louis Blätter.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ich habe immer das geübt, worauf ich Lust hatte. So hab ich alles auf meine eigene Art kennengelernt.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Unendliche Soundmöglichkeiten

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dem/der Schüler*in das zu geben, was er/sie braucht und gleichzeitig authentisch aus meinen Erfahrungen heraus zu schöpfen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Sehr unterschiedlich. Je nachdem, an was ich mit dem/der Schüler*in arbeite. Für gewöhnlich versuche ich in jeder Stunde Sound- und Atemübungen, etwas Theorie und dann gemeinsam Musik zu machen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Spielerisch. Kinder sollen das Instrument und die Musik selber entdecken. Notenlesen steht am Anfang nie im Vordergrund.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Schwer zu sagen. Ich hab das Glück, dass ich jeden Tag meine Ideen verwirklichen und mit den inspirierendsten Künstler*innen zusammenarbeiten kann, so ist der jeder Alltag ein Erlebnis.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich habe auf einigen grösseren Europäischen Jazzfestivals gespielt, doch grundsätzlich interessiert mich die Grösse des Publikums nicht. Ein Konzert vor fünf Nasen kann genauso wichtig sein, wie eines vor 1000.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
Ich spiele bereits mit den Musiker*innen, die mich beflügeln und weiterbringen. Da bleiben keine Wünsche offen. Wenn ich doch wählen müsste: Ein Trio mit dem Amerikanischen Saxophonisten/Komponisten Anthony Braxton und dem Ungarischen Komponisten György Kurtàg am Klavier. Das würde intergalaktisch abgehen!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
John Coltranes „A Love Supreme“. Da ich sie als 16 Jähriger schon unendlich viele Male gehört habe, wird sie mir wohl auch auf der Insel nicht verleiden.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich veranstalte selber Konzerte in Zürich für mich und mein Umfeld. Da kann ich alles so gestalten, wie ich es mir von einem Veranstalter wünsche. Ausserhalb von Zürich schätze ich Musikerkollektive wie den Mullbau (Luzern) (www.mullbau.ch), Laborsonor (Berlin) (www.laborsonor.de) oder Plattfon (Basel). Die wissen, um was es geht.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Menschen, Kunst, Essen

Empfehlungen für Tobias Meier

Andrea, 37, Biologin, Zürich

Tobias gibt mir immer gute, bildhafte Inputs, um am Sound zu arbeiten. So machen die Lektionen Spass und ich bin danach immer topmotiviert, um die Inputs umzusetzen und die neuen Stücke zu üben.

Christoph, 50, Leitender Angestellter, Schlieren

Der Unterricht mit Tobias ist abwechslungsreich und fordernd. Seine Begeisterung für die Musik und das Saxofon motiviert und spornt an. Er passt die Übungen und Musikstücke laufend meiner Entwicklung und meinen Vorlieben an, wobei er Letztere aber laufend erweitert. Seine Frustrationsschwelle und seine musikalische Schmerzgrenze sind sehr hoch und er scheint immer mindestens soviel Spass im Unterricht zu haben wie ich. Ich empfehle den Unterricht bei Tobias uneingeschränkt.

Leonie, 24, Studentin aus Zürich

Tobias findet immer neue, zu mir passende Stücke, gibt mir umsetzbare Inputs und kann super mit meiner Unsicherheit gegenüber der Improvisation umgehen, sodass das Experimentieren immer mehr Freude bereitet. Obwohl ich ein Theoriemuffel bin, kriegt er es immer wieder hin mir die Grundlagen nachvollziehbar zu erklären. Sobald ich etwas nicht verstehe und die Frustration naht, findet er schnell eine andere Herangehensweise. Ich freue mich auf die zukünftigen Stunden, ob live oder online!