Geige (Violine), Bratsche (Viola) und Klavier (Piano) lernen bei

Valentin Haug

Geige und Bratsche für klassische Musik und freie Improvisation / Klavier & Musiktheorie

Valentin Haug ist Musiker mit Herz und Seele, der leidenschaftlich gerne Kammermusik macht und mit viel Freude Kinder, Jugendliche und Erwachsene aller Niveaus unterrichtet. Er spielt Geige, Bratsche und Klavier.

Valentin Haug bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Valentin Haug

Standort

Eisenbahnweg 12
4058 Basel

Amselstrasse 16 A
4104 Oberwil

Instrument

Geige (Violine), Bratsche (Viola) und Klavier (Piano)

Musikstil

Barock, Klassik, Romantik, Moderne und Freie Improvisation

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch

Alter

Valentin Haug unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 4 Jahren

Interview mit Valentin Haug

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Mein grosses Vorbild ist der Geiger Yehudi Menuhin. Ich bewundere an ihm, dass er nicht nur ein grossartiger Musiker war, sondern künstlerische Inspiration mit Wahrhaftigkeit und menschlicher Grösse verbinden konnte. Ich bin sehr dankbar, dass ich durch meine Lehrerin Adelina Oprean, die Schülerin von ihm war, viel von seinen Ideen mitbekommen habe.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich kann dir beibringen, wie du effizient und zielgerichtet üben und somit bald dein eigener Lehrer bzw. deine eigene Lehrerin werden kannst. Ich denke, ich weiss ziemlich genau, wie man technische Schwierigkeiten erfolgreich angehen kann. Ausserdem kann ich dir viel über den historischen Kontext deiner Musikstücke und die Art, wie sie komponiert sind erklären. Zudem kann ich dich stets am Klavier begleiten.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe als kleines Kind den Zeichentrickfilm ‚Die Grille und die Geige‘ von Zdeněk Miler gesehen, in dem eine kleine Grille von einem alten Käfer eine wunderschöne Geige geschenkt bekommt und mit dieser fortan viele Abenteuer erlebt. Von da an wollte ich auch eine solche Geige haben und darauf spielen!

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele im Moment auf einer Leihgeige, die vermutlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Italien gebaut wurde. Sie ist eine ‚violon allongé‘, d.h. ein klein bisschen grösser als die anderen Geigen, weswegen es gar nicht einfach war, einen passenden Geigenkasten dafür zu finden!

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich bin sehr beharrlich und gebe auch bei längeren Durststrecken nicht auf.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Die Geige ist von allen Instrumenten wohl dasjenige, welches der menschlichen Stimme am ähnlichsten ist und dessen Klang dennoch etwas Göttliches in sich trägt.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Ich achte darauf, dass eine gute Balance zwischen konzentrierter Arbeit einerseits und Spass und Hingabe an die Musik andererseits besteht. Entscheidend (gerade bei der Geige!) ist auch, dass die natürliche Beweglichkeit des Körpers stets miteinbezogen wird. Fast am Wichtigsten aber finde ich, dass wir bei der gemeinsamen Arbeit ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass gute Musik nicht einfach nur aus Tönen besteht, die richtig gespielt werden müssen, sondern dass sie eigentlich Zeugnis von einer grösseren und wahrhaftigen Idee ablegt.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Zu Beginn der Stunde frage ich die Schüler*nnen, wie es ihnen geht, wie ihre Woche war etc. und versuche ihre spezifischen Wünsche zu erfahren. Manche wollen einmal die ganze Stunde lang nur Stücke spielen (wobei ich sie dann meist am Klavier begleite), andere stellen mir spezifische Fragen zur Technik. Im Allgemeinen schaue ich, dass sich kürzere, konzentrierte Sequenzen zur Technik mit musikalischen, freieren Abschnitten abwechseln.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Bei Kindern beziehe ich stets eine spielerische Komponente mit ein. Es soll vor allem die Freude am Entdecken und Ausprobieren geweckt werden, wobei ich als Lehrperson den ordnenden Rahmen gebe. Wichtig ist mir, dass die Kinder bei der Wahl der Stücke ihre Wünsche anbringen können.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Die Abende mit meiner Lehrerin Adelina Oprean und meinen Kommiliton*innen, bei denen wir reihenweise Streichquartette vom Blatt spielten und uns völlig der Freude an diesen wunderbaren Meisterwerken hingaben.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Wahrscheinlich das KKL in Luzern.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Sehr gerne mit allen, die sich mit Freude und Hingabe der Musik widmen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Den Live-Mitschnitt des letzten Konzerts des Pianisten Dinu Lipatti aus dem Jahre 1950 mit Stücken von Bach und Mozart. Sein Spiel ist unvergleichlich berührend.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich mag es sehr, an Hauskonzerten zu spielen. Der Kontakt zum Publikum und die Wahrnehmung des Raumes sind viel intensiver und es entsteht dadurch eine spezielle Atmosphäre.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ich lese sehr gerne Bücher (v.a. über Philosophie) und mag es, spazieren zu gehen.