Schlagzeug, Klavier (Piano) und Musikproduktion lernen bei

Xavier Kaeser

Schlagzeug & Klavier für diverse Stile / Komposition, Gehörbildung, Musiktheorie & Producing (Ableton Live)

Xavier Kaeser ist ein junger Schlagzeuger, Pianist und Komponist, der sein ganzes Leben der Welt der Klänge widmet. Er tritt aktiv in der Schweiz und im Ausland in verschiedenen Formationen unterschiedlicher Stilrichtungen auf. Er ist ein Musiker, der darauf brennt, seine Liebe für die Musik an andere Menschen weiterzugeben.

Xavier Kaeser bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Xavier Kaeser

Standort

Seftigenstrasse 113A
3007 Bern

Instrument

Schlagzeug, Klavier (Piano) und Musikproduktion

Musikstil

Jazz, Funk, Rock, Latin, Pop, Folk, Hip-Hop, Drum ’n’ Bass, Gospel und Freie Improvisation

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Französisch, Englisch und Deutsch

Alter

Xavier Kaeser unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 7 Jahren

Interview mit Xavier Kaeser

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Luigi La Marca war mein erster Schlagzeuglehrer, der mir sehr viel gegeben hat. Als ich 11 Jahre alt war, führte er mich in den Jazz ein, ebenso wie in die verschiedenen Stile der lateinamerikanischen Musik. Dank ihm lernte ich auch Noten lesen, um in Ensembles und Big Bands spielen zu können.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich kann dir beibringen, jeden Musikstil zu spielen und dich auf dem Instrument frei zu fühlen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Wie bereits erwähnt, habe ich den Unterricht mit 11 Jahren bei Luigi La Marca begonnen und in den folgenden Jahren in verschiedenen Ensembles der Musikschule und in der Sion Swing Big Band gespielt. Ausserdem haben mich meine Neugierde und meine Kreativität dazu veranlasst, täglich in meiner Garage zu üben und meine Lieblingsschlagzeuger*innen/Pianist*innen zu imitieren.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Jede Komposition ist eine Hommage an die Erfahrungen meines eigenen Lebens. Jede Idee kann von überall her kommen, sei es die Natur, ein Wort, oder ein Gefühl. Die meisten meiner Kompositionen entstehen zuerst mit meiner Stimme. Dann versuche ich, sie in meinem Kopf zu orchestrieren, um sie schliesslich auf Papier zu bringen.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Heute spiele ich mit einem Canopus-Schlagzeug, Becken von Handwerkern aus der ganzen Welt, Yamaha- und Korg-Pianos und -Synthesizern. Dieses Equipment ist das Ergebnis einer jahrelangen Suche. Sie sind sehr langlebig, klingen wunderbar und bieten mir einen Spielkomfort, der meiner Meinung nach unübertroffen ist.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Mein Wunsch, so zu klingen, wie meine Idole und zu meiner Lieblingsmusik spielen zu können, ist und war mein grösster Antrieb zum Üben. Und die Fähigkeit, mich so sehr auf den Klang, den ich erreichen will, zu fokussieren, dass ich alles um mich herum vergesse.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
- Das Schlagzeug ist für mich das Instrument mit den meisten Klangmöglichkeiten. Es können unendlich viele Elemente hinzugefügt werden, was es grenzenlos macht.

- Das Klavier ist für mich ein Orchester, aber in einem Instrument zusammen gefasst. Zudem ist es unglaublich hilfreich, um die Musiktheorie besser zu lernen und zu verstehen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Das Wichtigste für mich ist die Anpassung an das Niveau und die Bedürfnisse der Schüler*innen. Ich möchte sicher sein, dass ich ihnen das, was sie brauchen, zum richtigen Zeitpunkt in ihrer musikalischen Entwicklung gebe. Es ist mir auch wichtig, eine freundliche und fröhliche Atmosphäre in meinem Unterricht zu schaffen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Die Struktur meines Unterrichts variiert je nach Niveau und Alter meiner Schüler*innen. Ich achte darauf, einen klaren und flexiblen Plan zu haben, damit ich mich auch an das anpassen kann, was die Schüler*innen selbst mitbringen.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich möchte ihnen den Enthusiasmus vermitteln, den ich jeden Tag durch den Klang erlebe. Das Wichtigste für mich ist, dass sie diese Freude langfristig behalten können. Die Theorie rückt in den Hintergrund, während der spielerische und experimentelle Aspekt im Vordergrund steht.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Für mich gibt es nicht «das tollste Erlebnis». Jede musikalische Erfahrung hat ihre Wichtigkeit und trägt zu meiner Entwicklung als Musiker und Mensch bei.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Nicht die grösste, aber die wichtigste Bühne war in Udine in Italien, wo ich mit Enrico Pieranunzi gespielt habe.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Aaron Parks, Glenn Zaleski, Gerald Clayton, Christian Sands, Taylor Eigsti, Tigran Hamasyan, Shai Maestro, Petter Eldh, Otis Sandsjö, Matt Brewer, Thomas Morgan, Herbie Hancock, Wayne Shorter, Kenny Garrett, Gwilym Simcock, Kit Downes, Joel Ross — weil sie meine Vorstellung von Musik völlig verändert haben.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«Bond» von Gerald Clayton. Dieses Album vereint alle meine liebsten Musikstile und der*die Zuhörer*in wird immer wieder vom Ausdruck und der unbegrenzten Kreativität der Interpreten überrascht.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Bimhuis in Amsterdam, Smalls Jazz Club und Village Vanguard in New York. Die besten Konzerte, die ich als Videoübertragung gesehen habe, wurden an diesen Orten aufgenommen. Ich träume davon, eines Tages selbst dort auf der Bühne zu stehen.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Reisen, die Natur geniessen, Zeit mit meinen Freunden verbringen, essen und lachen.