Gesang lernen bei
Yael De Vries
Gesangsunterricht (nach CVT) von Musical über Jodel bis Pop und Rock / Stimmbildung
Yael ist zertifizierte Complete Vocal Technique (CVT) Gesangslehrerin mit über 20 Jahren internationaler Musicalpraxis. Mit fundiertem Fachwissen, Herz und Feingefühl begleitet sie dich zu einer gesunden, freien Stimme und unterstützt dich dabei, dein volles stimmliches Potenzial zu entdecken.
Preis
10 Lektionen an 45 Min.: CHF 990
Die Probelektion ist unverbindlich und kostet CHF 99. Wenn danach ein Abo abgeschlossen wird, gilt die Probelektion als erste Lektion vom Abo. Wenn nicht, wird diese einzeln verrechnet.
Standort
Stationsstrasse 22
8406 Winterthur
Instrument
Gesang
Musikstil
Musical, Jodel, Pop, Rock, Chanson und Country
Niveau
Anfänger, Fortgeschrittene und Master
Sprache
Deutsch, Englisch und Holländisch
Alter
Yael De Vries unterrichtet Schüler*innen ab 15 Jahren
Das bringe ich dir bei
- Gesang nach der Methode Complete Vocal Technique (CVT)
- Stimmumfang erweitern: hohe und tiefe Töne sicher erreichen
- Belttechnik lernen: laut und kraftvoll singen ohne Heiserkeit
- Leise und sanft singen
- Jodeln lernen
- Songinterpretation: Act your song!
- Performance: Präsenz, Ausdruck und Sicherheit auf der Bühne
- Effekte wie Vibrato, Growl, Ornamentations
- Vorbereitung für Vorsingen, Konzerte, Tourneen
- Soforthilfe bei akuten Stimmproblemen (Emergency Aid bei Heiserkeit oder schneller
Ermüdung beim Sprechen und Singen)
Ausbildung
Klassischer Gesang bei Doris Aeschbacher, Konservatorium Winterthur
Musicalgesang bei Michele Friedman, Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien - Diplom Musicaldarstellerin
Musicalgesang bei Richard Lissemore New York
Complete Vocal Institute Kopenhagen - Diplom autorisierte Complete Vocal Technique Lehrerin
Projekte
Stücke / Werke von diesen Künstler*innen / Komponist*innen bringe ich dir am liebsten bei
Adele, Lady Gaga, Gretchen Wilson, Dixie Chicks, Robbie Williams, George Gershwin, Rodgers und Hammerstein, Frank Wildhorn, Andrew Lloyd Webber und Andrew Lippa
Interview mit Yael De Vries
Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Die unglaubliche Stimmgewalt grosser Diven wie Mariah Carey, Whitney Houston und Aretha Franklin hat mich schon als Kind tief beeindruckt. Auch die Sanftheit im Gesang von Ingebjørg Bratland und die Flexibilität von Cassie Levy hat mich dazu inspiriert, die vielfältigen Möglichkeiten der menschlichen Stimme zu entdecken. Dass der menschliche Stimmapparat in der Lage ist, so viele unterschiedliche Klänge zu produzieren finde ich einfach unglaublich faszinierend.
Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Bei mir lernst du dein eigenes stimmliches Potenzial zu entdecken und voll zu entfalten, so dass du genau so singen und deine Stimme so einsetzen kannst, wie du es möchtest. Dein Wunsch steht bei mir immer im Vordergrund und ich werde dich auf deinem Weg bestmöglich und mit Freude begleiten. Meine Spezialgebiete sind sowohl Gesangstechnik als auch Interpretation und Performance. Meine Schüler*innen schätzen an mir meine motivierende positive Unterrichtsweise und mein Feingefühl jede*n Einzelne*n dort abzuholen, wo er oder sie gerade steht. Durch meine fundierte Ausbildung als Complete Vocal Technique Lehrerin und langjährige Erfahrung im Musicalbusiness höre und erkenne ich schnell, wo ein allfälliges Problem liegt und biete mit ganz konkreten Übungen effiziente Hilfe, damit du dein Ziel auf gesunde Weise erreichst. Ob du Beltingtechnik lernen, laute und leise Töne anschlagen, deinen Stimmumfang erweitern, jodeln oder schnelle Riffs singen möchtest, ich unterrichte leidenschaftlich gern und gebe sehr gerne meine Freude am Singen, mein Fachwissen und meine langjährige Erfahrung als Musicaldarstellerin und Gesangslehrerin weiter.
Neben gesangstechnischer Hilfe biete ich ausserdem Soforthilfe bei akuten Stimmproblemen (Heiserkeit oder schnelle Ermüdung beim Singen/Sprechen) an.
Wie hast du singen gelernt?
Unser Zuhause war schon immer von Musik geprägt: Meine Mama sang sehr gut und trällerte praktisch den ganzen Tag. Natürlich habe ich ihr nachgeeifert. Als kleines Kind habe ich lauthals mit ihrer Phantom der Oper-CD mitgesungen und sie so gut imitiert, dass unsere Nachbarn dachten, meine Mama käme um die Ecke, es war aber ich :). Später auf dem Gymnasium mussten wir in der Klasse reihum vorsingen, nachdem ich gesungen hatte, waren alle im Raum plötzlich ganz still und haben mich dann mit so viel tollem Feedback überrascht, dass das wohl der Moment war, in dem mir klar wurde, dass ich tatsächlich singen kann. Von diesem Moment an war Singen mein Werkzeug um meine Noten aufzubessern, wenn es in der Musiktheorie mal nicht so rosig aussah.
Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Das ist ganz unterschiedlich, manchmal habe ich eine Melodie im Kopf, die ich dann ganz schnell in mein Handy singe, um die Melodie nicht zu vergessen und später weiter auszubauen und aufzuschreiben, dann kommt der Text, oder ich habe eine Idee für einen Text, an dem ich dann so lange feile, bis ich zufrieden bin, und dann eine Melodie dazu finde. Beide Prozesse finden jeweils auch im Austausch mit meiner Bandkollegin statt, und wir tüfteln gemeinsam weiter, bis der Song genau so ist, wie wir ihn haben wollen.
Auf welchem Equipment spielst du heute?
Auf meinem E-Piano von Yamaha. Ein Flügel wäre natürlich mein Traum, aber der passt leider nicht in die Wohnung. Sehr wichtig für mich sind auf jeden Fall meine Mikrophone, besonders mein Shure SM7B mit dem ich all meine Sprachaufnahmen für Radio und TV mache und die Songs für die Band einsinge.
Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Fleiss, Ausdauer, Neugier, Freude, Offenheit für Neues und meine grosse Leidenschaft für Stimmen und Klänge.
Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Jede Stimme ist absolut einzigartig und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Ich liebe es, dass die Stimme als sehr persönliches, feines und direktes Instrument zeigt, wer man ist und Emotionen ohne Umschweife direkt hörbar macht. Ausserdem hat man seine Stimme immer dabei und muss dafür nichts extra aufbauen.
Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Die Stimme ist ein wunderbares und sehr persönliches Instrument. Damit man sie entwickeln und frei entfalten kann, ist es entscheidend, sich wohlzufühlen. Deshalb ist es mir besonders wichtig, im Unterricht eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich die Schüler*innen auch trauen, sich auf vielleicht noch ungewohntes Terrain zu begeben und neue Klänge zu entdecken.
Stimmgesundheit ist mir dabei sehr wichtig, genau so wie die Freude am Singen. Ich lege grossen Wert auf einen respektvollen Umgang sowie auf eine motivierende Unterrichtsweise mit konstruktivem Feedback.
Ausserdem achte ich darauf, dass wir das im Unterricht Gelernte immer direkt in Songs umsetzen und die Schüler*innen am Ende der Gesangsstunden wissen, wie sie selbstständig und sinnvoll zu Hause weiterüben können.
Wie baust du deine Musikstunden auf?
Als erstes besprechen wir die Wünsche und Ziele der Schüler*innen und auch darüber, was noch nicht so funktioniert, wie es gewünscht ist. Dann gehen wir zum Singen über, damit ich mir ein Bild davon machen kann, wie der «Ist Zustand» ist. So können wir im Anschluss ganz konkret und effizient mit verschiedenen Übungen gezielt an den Wünschen der Schüler*innen arbeiten und allfällige Probleme direkt lösen. Welche Übungen zum Einsatz kommen, ist ganz individuell auf die Schüler*innen und ihr jeweiliges Ziel abgestimmt. Es kann Übungen an und mit Vokalen beinhalten, an Atem und Stütze oder es betrifft die Klangfarbe, Interpretation, Performance oder auch Effekte wie zum Beispiel Vibrato oder Growl. Die Vorgehensweise ist also sehr individuell je nachdem wie der Stand der Schüler*innen ist und wo die Reise hingehen soll.
Wie gehst du bei Kindern vor?
Mein Unterricht richtet sich hauptsächlich an Erwachsene und Jugendliche ab 15 Jahren, in Ausnahmefällen unterrichte ich Jugendliche auch ab 12 Jahren.
Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Ich durfte bisher viele tolle Momente auf der Bühne erleben, aber am meisten bewegt hat mich, als wir mit meiner Band «Da Yodla» Konzerte mit grossem Orchester gespielt und 50 Musiker*innen unseren Song «Nimmerland» gespielt haben. Wir traten OpenAir in Luxemburg und in den Bergen von Ischgl auf. Der Song klang genau so, wie ich ihn mir immer vorgestellt hatte. Es fühlte sich an als würden wir abheben und über die Berge fliegen.
Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Ich durfte mit Musicals schon grosse Arenen wie die Mercedes-Benz Arena in Berlin, die Olympiahalle in München und das Hallenstadion in Zürich bespielen. Beim Soundcheck habe ich zur Belustigung meiner Kollegen immer mal wieder den Appenzeller gejodelt :).
Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Es gibt so viele tolle Musiker*innen von denen man lernen kann. Michael Jackson und Tina Turner hätte ich gerne kennengelernt, von ihnen hätte man bestimmt unfassbar viel lernen können.
Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
«A lo cubano» von Orishas. Ihre Mischung aus Hip-Hop und kubanischen Rhythmen lässt mich jedes Mal tanzen, selbst alleine auf der Insel :).
Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele auf jeder Bühne gerne, besonders aber Open Air. Wichtig sind mir der Inhalt der Musik und der Produktion sowie die Menschen, mit denen ich diese teilen darf. Ein tolles und wertschätzendes Publikum ist dabei natürlich auch immer schön.
Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Neben der Musik sind meine Familie, Freunde, Gesundheit und Kaffee absolut unverzichtbar. Ohne guten Kaffee am Morgen geht gar nix.