E-Gitarre und Akustische Gitarre lernen bei

Yves Reichmuth

E- und akustische Gitarre für Jazz und andere Stile

Yves Reichmuth ist als Gitarrist vor allem in der freien Szene aktiv. Er spielt jeden ersten Donnerstag im Monat mit dem Billigen Bauern in der WIM. Ausserdem hat er grosse Erfahrung mit Jazz- und Rockbands sowie als Theatermusiker.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Yves Reichmuth

Standort

Promenadengasse 5
8001 Zürich

Instrument

E-Gitarre und Akustische Gitarre

Musikstil

Rock, Blues, Jazz und Country

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Yves Reichmuth unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 19 Jahren

Interview mit Yves Reichmuth

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Jimi Hendrix war eine Offenbarung, John McLaughlin hat mich stark beeinflusst, als ich anfing, mich für neue Richtungen zu öffnen. Und unzählige andere, Miles Davis, John Coltrane...

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Ich bin ziemlich gut darin, einen Schüler einzuschätzen, ihn bei seinen Stärken abzuholen und weiterzubringen. Stilmässig kann ich gut "klassischen" Rock und Jazz. Nach 20 Jahren Unterrichtserfahrung kenne ich auch ein paar einigermassen sinnvolle Wege durch das Dickicht der gesammelten Rockgeschichte. Im Rockbereich spielen wir Rhythmusgitarrenparts und auch Solos nach, im Jazz geht es naturgemäss eher um Improvisation und die nötigen Werkzeuge dazu, also Tonleitern, Akkorde, ein bisschen Harmonielehre etc… man kann beides selbstverständlich auch mischen. Ich ausserdem bin auch immer wieder neugierig auf neue Sachen, die von dem Schüler aus kommen.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich habe mich mit ca. 10 in die Gitarre verliebt und hatte als Kind auch bei einem tollen Lehrer Unterricht in klassischer Gitarre, wir spielten aber auch Songs. Als ich dann mit 15 meine erste Elektrische hatte und das erste Mal auf den Verzerrer getreten bin, wusste ich, was ich wollte… ich habe dann vor allem Songs nachgespielt, autodidaktisch, mit zum Teil abenteuerlichen Resultaten, aber das gehört für mich irgendwie dazu. Ich habe eigentlich erst als Vorbereitung zur Jazzschule regelmässig Stunden genommen…. Der Blues war immer sehr wichtig, und ist es immer noch. Ich habe letzthin ein Solo von Johnny Winter auf einer Muddy-Waters-Platte gehört, das mich glatt weggeblasen hat.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich spiele hauptsächlich eine Fender '56 Custom Shop Stratocaster (.11er Saiten, D'Addario) und eine akustische Piguet mit Stahlseiten. Beides Instrumente mit kernigem Charakter und einem breiten Klangspektrum. Ausserdem klingen sie mit der Zeit immer besser, was ein gutes Zeichen ist. Als Verstärker brauche ich einen Fender Deluxe, dynamisch, warm und ausgeglichen. Dazwischen liegt ein Pedalboard mit der Fuzz-Factory von Zvex, Ep-Booster von Exotix, Plexi Drive von Wampler, Whammy ll von Digitech, Memory Man analog Delay und Holy Grail Reverb von Electro-Harmonix, Ernie Ball Volumen-Pedal, als Wah-Pedal das Crybaby und als Looper den Boomerang lll. Ich brauche Whirlwind-Kabel. Bis jetzt hat sich dieses Equipment bewährt, ist sehr flexibel und einigermassen tragbar.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Leidenschaft, offene Ohren, Engagement und Durchbeissen ab und zu… Effektiv zu üben ist übrigens gar nicht so selbstverständlich, das muss man auch lernen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Es sieht einfach mal verdammt gut aus? Im Ernst: Es ist schon erstaunlich, was man mit der simplen Elektrotechnik, die in einer elektrischen Gitarre steckt, herausholen kann. Die ganzen Sounds, die Interaktion mit der Art zu spielen, der Bauweise, dem Holz, der Verstärkung, die Effekte - das ist einmalig und ein kleines Wunder.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Die Menschen ticken alle ein bisschen anders... da gilt es, den richtigen Rhythmus zu finden, die passenden Anreize, das richtige Material. Es braucht meistens ein paar Lektionen, bis man einen Modus gefunden hat. Mir geht es darum, einen Schüler weiterzubringen, sonst macht das Ganze keinen Sinn.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Das variiert je nach Schüler, der eine braucht mehr von diesem, der andere von jenem. Es geht um Repertoire, Technik, Rhythmus, Hörgewohnheiten, Theorie etc. Das kann ich dann wohldosiert und abgewogen dem Schüler anbieten. Grundsätzlich spielen wir erst mal etwas und ich schaue, wo und wie ich den Schüler weiterbringen kann. Manche wissen ja auch schon, was sie wollen. Meine Musikstunden bestehen meistens aus einem musikalischem Teil, angereichert mit technischen und theoretischen Ausflügen. Einen guten Bogen zu finden ist wichtig.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich habe unterrichtsmässig viel Erfahrung mit Kindern und habe selber 2 davon… ich gehe natürlich viel geduldiger vor und mehr über die Musik. Kinder sind verspielt, man kann sie gut auf dieser Ebene abholen.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
Ehrlich, das kann ich nicht so genau sagen, weil ich mich bei einem guten Gig total vergesse und trotzdem zu 100 Prozent da bin. Nachher weiss ich leider nicht mehr allzu viel auf einer bewussten Ebene, nur, dass es eben genau das war, was ich machen will und wo ich sein will… der letzte Bauern-Gig war fantastisch in dieser Hinsicht.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Wahrscheinlich die des Opernhaus Zürich. Und allenfalls noch das eine oder andere Festival.

Mit welchem Musiker würdest du gerne einmal spielen?
Bis vor kurzem hätte ich gesagt: bei David Bowie in der Band spielen. Ich liebe seine Musik und seine Art, mit den Elementen Musik, Text und Show zu spielen und Substantielles zu bieten, letztlich aber rätselhaft zu bleiben, wie jede gute Kunst. Er lässt die Musiker atmen und holt doch das Beste aus ihnen heraus… Teil von so einer Geschichte zu sein, ist ein Traum von mir. Ich hätte auch Bob Dylan erwähnen können, aus den gleichen Gründen…Lichtgestalten.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ah, die unmögliche Frage, aber wenn's sein muss: John McLaughlin : Extrapolation. Da ist sehr viel Musik drin, unglaublich toll und inspiriert gespielt, auf einer Bandbreite von Jazz, Blues und Einflüssen indischer Musik. Die Platte hat einen unglaublichen Flow.

In welchem Club würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich spiele sehr gern im Miller's Studio, was u.a. mit der gitarrenfreundlichen Akustik zu tun hat.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Familie. Freunde. Boxen. Kunst. Gutes Leben. 

Empfehlungen für Yves Reichmuth

Philippe, 29, Data Manager aus Zürich

Ich habe nun meinen ersten 10er-Batch von Stunden hinter mir und bin sehr begeistert. Ich bin ein Anfänger der auf der Suche nach einem Lehrer war, welcher mir den Einsteig in den Blues/Clasic Rock erleichtert/ermöglicht. Yves ist hierfür ein perfekter Lehrer. Er setzt viel Wert auf Improvisation und fördert einem von der ersten Minute an. All dies geschieht in einer sehr entspannten und lockeren Atmosphäre. Die nächsten Stunden sind bereits gebucht :).

Markus, 44, Zürich

Ich bin nun seit rund vier Monaten bei Yves in der Gitarrenstunde und bin sehr begeistert. Ich lerne bei ihm hauptsächlich Jazzimprovisation und -begleitung. Yves hat ein sehr feines Gespür, wo er mich musikalisch "abholen" muss. Er hat eine didaktische Ader, und so konnte ich mit ihm innert kurzer Zeit schon einige Fortschritte machen können. Yves schafft es auch, mich zu motivieren und weiterzumachen, wenns grad mal nicht so läuft. Ich kann Yves als Gitarrenlehrer wärmstens weiterempfehlen.

Philipp,

Seit Mitte November bin ich im Gitarrenunterricht bei Yves Reichmuth. Seine ungezwungene , aber doch professionelle Art vom Gitarrenunterricht schätze ich sehr. Ich habe in der kurzen Zeit schon ernsthafte Fortschritte gemacht.