Gitarre, E-Gitarre und Akustische Gitarre lernen bei

Bruno Flavio Marti

E-Gitarre & akustische Gitarre für diverse Stile / Harmonielehre

Bruno Flavio Marti ist ein international erprobter Musiker, Gitarrenlehrer und Komponist mit über 30 Jahren Live-, Studio- und Unterrichtserfahrung durch zahlreiche Projekte und Bands im In- und Ausland sowie das Erteilen von unzähligen Gitarrenlektionen.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Bruno Flavio Marti

Standort

Rathausenstrasse 21
6032 Emmen

Instrument

Gitarre, E-Gitarre und Akustische Gitarre

Musikstil

Rock, Hard Rock, Pop, Blues, Funk, Fusion und Jazz

Niveau

Fortgeschrittene, Master und Anfänger

Sprache

Deutsch und Englisch

Alter

Bruno Flavio Marti unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 12 Jahren

Interview mit Bruno Flavio Marti

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Während meiner Teenagerzeit war Yngwie Malmsteen mein Hero. Ich hätte niemals so diszipliniert geübt, wenn ich ihn damals nicht entdeckt hätte.
Allgemein waren meine ersten Jahre als Gitarrist durch die Rockgitarristen der späten 80er und frühen 90er geprägt: Edward Van Halen, Nuno Bettencourt oder Warren DeMartini - später auch vermehrt fusionlastigere Gitarristen, wie Greg Howe, etc.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Ich denke, ich kann generell Dinge sehr gut erklären und verständlich machen. Ich habe schon mit 17 Jahren angefangen in einem Musikgeschäft Gitarrenunterricht zu geben und habe deshalb sehr viel Erfahrung, wie man etwas weitergibt.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als vorpubertärer Junge sah ich auf Sky Channel das Video «Home Sweet Home» von Mötley Crüe. Das war der Beginn meines jetzigen Lebens als Musiker. Bald hatte ich meine E-Gitarre in den Händen und bekam Gitarrenunterricht.

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Mir kommen oft irgendwelche Textphrasen oder Wortspiele in den Sinn. Dann gehe ich an die Gitarre und schaffe einen harmonischen Unterbau (Akkordfolge). Die Melodie entsteht dann quasi durch Improvisation, indem ich den Text über die Akkorde singe. Oft ist die Reihenfolge: Text (Hookline)–Akkorde–Melodie.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Ich mag Vollröhrenverstärker in Kombination mit analogen Effektpedalen genauso wie gute digitale Systeme, um direkt ins Pult spielen zu können. Ich bin da nicht so heikel. Viele Wege führen nach Rom.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Eigenschaft Dinge, die mir am Herzen liegen mit grosser Intensität, viel Begeisterung und Präzision zu machen.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Mich ;-) Spass bei Seite: Ich habe tatsächlich eine über 30-jährige «Lag», die ein Unikat ist, da ich Einiges an ihr verändert habe. Die meisten meiner Gitarren sind aber von der Stange.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Der Unterricht muss der*dem Schüler*in Spass und Freude bereiten. Sonst wird er*sie keinen Anlass haben zu üben und Fortschritte zu machen. Gleichzeitig muss man realistisch bleiben und nicht etwas vorschlagen, das so unerreichbar ist, dass es ihr*ihm verleidet. Egal welche Ambitionen ein*e Schüler*in hat, der Unterricht muss für sie*ihn eine Bereicherung und nicht einen Zwang bedeuten.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Beim ersten Treffen schaue ich, wie es mit dem technischen Level, den musikalischen Vorkenntnissen und den stilistischen Vorlieben aussieht. Dann mache ich einen unverbindlichen Vorschlag für einen möglichen Lehrplan. Die*der Schüler*in kann den Lehrplan jederzeit anpassen oder von mir anpassen lassen. Ich werde niemanden zu etwas zwingen. Wenn jemand zum Beispiel einfach nur AC/DC Songs lernen will…That’s cool, too!

Wenn ein*e Schüler*in bereits im Unterricht sind, erkundige ich mich, wie es ihm*ihr mit dem Üben und Erlernen ergangen ist. Dann gibt es in der Regel ein paar Übungen zum Aufwärmen. Wir spielen das gelernte der letzten Lektion durch und repetieren allenfalls Verbesserungswürdiges. Dann machen wir entweder mit dem Thema, an dem wir gerade arbeiten, weiter oder nehmen uns etwas Neues vor. Bevor die Lektion zu Ende ist wird alles Behandelte nebst den schriftlichen Unterlagen (Noten/Tabulatur) in der Regel auch mit Audio und Video (Smartphone, USB-Stick, etc.) festgehalten. So hat die er*sie die bestmöglichen Tools um gezielt zu üben.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Grundsätzlich besteht kein grosser Unterschied. Ich passe die Sprache an (vermeide komplizierte Wörter) beziehungsweise stelle fest, ob sie auch alles gut verstanden haben.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker?
In den bekannten Clubs in Los Angeles zu spielen, wo auch viele der grossen Bands angefangen haben.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Vermutlich ein Open Air oder grosses Stadtfest, da hat es schnell mal ein paar tausend Leute.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Rod Stewart auf Tournee.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Die gute alte Inselfrage! Ok, ich werde keine Ausweichantwort geben. Extreme II Pornograffitti (A Funked Up Fairy Tale). Nach Yngwie Malmsteen war vor allem Nuno Bettencourt das Idol meiner Jugendzeit.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ich mag Clubs. Grosse Bühnen (Festivals) mit mehreren Acts sind oft viel Stress.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Liebe, Training, Kanufahren, Geschichte und Philosophie