Klavier (Piano) und Querflöte lernen bei

Nuriia Khasenova

Klavier von Klassik bis Pop / Querflöte

Nuriia Khasenova ist eine junge Musikerin, Performerin und Improvisatorin. Als leidenschaftliche Entdeckerin ist sie derzeit in verschiedenen klassischen, modernen Formationen und transdisziplinären Projekten aktiv.

Nuriia Khasenova bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Porträt von Nuriia Khasenova

Standort

Stockerstrasse 39
8002 Zürich

Instrument

Klavier (Piano) und Querflöte

Musikstil

Klassik, Barock, Romantik, Moderne, Zeitgenössische Musik, Pop und Filmmusik

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch, Englisch, Französisch und Russisch

Alter

Nuriia Khasenova unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 9 Jahren

Interview mit Nuriia Khasenova

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst und warum?
In meiner Heimat Russland kamen immer verschiedene Musiker*innen, Instrumentalist*innen und Sänger*innen, zu uns, und mein Vater machte die Aufnahmen für sie. Obwohl ich eine klassische Ausbildung genossen habe, spüre ich seit meiner Kindheit einen starken Einfluss von Volksmusik, Ethnomusik und improvisierter Musik.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?

Ich weiss nicht, ob ich besser bin als andere Lehrpersonen, aber da ich viele Jahre lang Flöte studiert habe, kann ich dir beibringen, wie du an der musikalischen Phrasierung und der Arbeit mit Melodien arbeitest, als würdest du sie singen oder auf der Flöte spielen. Wir könnten eventuell einige Duette mit Klavier und Flöte machen, da ich die Flöte immer mit mir haben werde :)

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Ich stamme aus einer Familie von Musikern. Als ich 5 Jahre alt war, sah ich mir Opern und Ballette an und sang die ganze Zeit. Meine Eltern beschlossen damals, mich in meinen Interessen zu unterstützen. Ich glaube auch, dass ich irgendwie keine andere Möglichkeit hatte und mir nicht vorstellen konnte, dass es einen anderen Beruf gibt, den ich machen könnte.


Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?

Es ist einer meiner grössten Träume, eines Tages meine Musik zu komponieren und zu spielen. Ich habe beschlossen, vorher mit etwas zu beginnen, nämlich mit der Improvisation. Wer weiss, vielleicht bringt mich das weiter?

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Querflöte, Klavier, Computer und iPhone für Aufnahmen, manchmal auch verschiedene Objekte.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Ich habe immer ein Ziel oder ein Projekt, auf das ich hinarbeiten möchte. Ich liebe es, Risiken einzugehen und aus meiner eigenen Komfortzone herauszugehen. Unbekanntes zu lernen ist mein persönlicher Motor.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Klavier ist für mich ein Orchester. Du könntest klingen wie Bassgitarre, Geige, manchmal sogar wie Schlagzeug und mehr. Es bezieht deinen ganzen Körper und Geist mit ein, nimmt dich voll und ganz ein. Für mich gibt es kein anderes Instrument wie dieses. Ich liebe es.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Das wichtigste für mich ist die Atmosphäre im Unterricht. Dafür ist es meiner Meinung nach wichtig, das Vertrauen zwischen Schüler*in und Lehrer*in aufzubauen. Es ist wichtig, ein sicheres Umfeld in einem Musikraum zu haben, in dem sowohl der*die Schüler*in als auch der*die Lehrer*in das Gefühl haben, dass sie gerne wiederkommen möchten.

Wie baust du deine Musikstunden auf? Es kommt immer auf das Niveau und das persönliche Interesse des*der einzelnen Schülers/Schüler*in an.
 Was ich versuche, in den Unterricht einzubauen, ist ein kurzer Moment der Improvisation.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Ich komme aus einer grossen Familie und bin die älteste Schwester. In der Schweiz hatte ich viele Familien mit Kindern, denen ich während meines Studiums geholfen hatte. Ich würde sagen, 15 Jahre Erfahrung insgesamt. Was mir immer gefallen hat ist, dass Kinder sehr kreativ und sehr ehrlich sind und wir oft mehr von ihnen lernen können, als wir denken.
Was ich bei meiner musikalischen Ausbildung in Russland vermisst habe, ist, dass wir Spass haben dürfen, wenn wir ein Instrument spielen. Das ist es, woran ich mich erinnere, wenn ich mit Kindern arbeite.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Das grösste am Musikerdasein ist für mich, dass man nie weiss, wohin es einen führen kann. Man weiss nie, wen man treffen wird: Es ist voller Überraschungen. Für mich ist jede Reise, die mit künstlerischen Projekten zusammenhängt, immer die beste Erfahrung.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Eine verrückte grosse Bühne war das Shenzhen Festival in China, an dem wir mit meinem Kollektiv teilnehmen durften, sowie das 2days2night Festival in Odessa und eine weitere Erfahrung war das Auditorium Stravinski in Montreux.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?

Als ich anfing, Querflöte zu spielen, habe ich alle Aufnahmen von Emmanuel Pahud gehört und es war und ist immer noch mein Traum, mit ihm die Bühne zu teilen.
Ich würde gerne eines Tages auch mit Michael McGoldrick und Richard Bona spielen.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Vor nicht allzu langer Zeit entdeckte ich Jim Blacks "Ghost Songs"- Album, das ich in Endlosschleife höre und bei jedem Stück etwas Neues entdecken kann. Wahrscheinlich würde ich aber die CD meines Vaters mitnehmen, die er 2005 zusammen mit meiner Mutter und seiner Band aufgenommen hat. Seine Musik hat mich immer inspiriert und meinen Musikgeschmack beeinflusst.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?

Das ist abhängig von Situation und Gefühlslage.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Ausser den Menschen, die ich liebe, würde ich sagen, die Natur, die mich immer wieder fasziniert. Sportarten wie Laufen und Yoga, von Zeit zu Zeit ein paar ausgefallene Rezepte kochen und jedes Mal lernen, dass ich nicht die beste Köchin bin. Ebenfalls liebe ich es, Länder auf langen Fahrradtouren zu entdecken.