E-Bass und Klavier (Piano) lernen bei

Rease Nydegger

E-Bass und Klavier für verschiedene Stile

Rease Nydegger arbeitet als Live- und Studiomusiker für Rock-, Pop- und Jazz-Projekte. Er tourte durch Europa, Kalifornien und Singapore und hat mit renommierten, internationalen Produzenten zusammengearbeitet. Aktuell studiert Rease am Winterthurer Institut für aktuelle Musik (WIAM) und unterrichtet E-Bass sowie Klavier in der Berner Altstadt.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 790.0

Für Kinder sind auch 30-minütige Lektionen möglich.

Rease Nydegger

Standort

Aarbergergasse
3011 Bern

Sandrainstrasse
3007 Bern

Instrument

E-Bass und Klavier (Piano)

Musikstil

Pop, Rock, Jazz, Funk, Soul und Hip-Hop

Niveau

Fortgeschrittene und Anfänger

Sprache

Deutsch, Französisch und Englisch

Alter

Rease Nydegger unterrichtet Erwachsene und Kinder ab 10 Jahren

Interview mit Rease Nydegger

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst und warum?
Früher war es Lenny Kravitz: Seine Herangehensweise an Musik imponierte mir sehr. Egal welches Instrument er spielt, Herr Kravitz bringt alles unverkennbar zum Grooven!
The Beatles haben mich speziell im Songwriting beeinflusst. Diese Band wird mir nie verleiden. Die Songs sind zeitlos.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Im heutigen Zeitalter von YouTube findest du Tausende von Tutorials zu so ziemlich jedem Thema der Musikwelt. Es ist ein Irrgarten mit vielen verwirrenden Inputs. Den EINEN Weg Musik zu lernen gibt es nicht. Vielmehr ist es ein individueller Prozess und soll dir in erster Linie Freude bereiten. Ich möchte auf deine Bedürfnisse eingehen und dir deinem Niveau entsprechend zeigen, wie du DEIN Spiel weiterbringst. Auf Wunsch mache ich den Unterricht komplett ohne Noten.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Bass: In der Oberstufe spielte ich mit Klassenkameraden in einer Rockband. Bass war damals schlicht cooler als Keyboard. Also begann ich Basslines von Led Zeppelin, Lenny Kravitz, AC/DC und Guns N' Roses nachzuspielen. Später besuchte ich regelmässig Bassunterricht, was mein Spiel um Lichtjahre weiter brachte.

Klavier:
 Als mein grosser Bruder mit seinen Freunden die erste Band gründete, habe ich mich aufgedrängt und wurde aufgenommen. Ich lernte duzende Beatles Songs nachzuspielen ohne eine einzige Note lesen zu können. 

Auf welchem Equipment spielst du heute und warum?
Ich spiele hauptsächlich Fender Precision. Es ist ein Allrounder mit einem schönen warmen Klang, der sich gut in einen Bandsound einfügt.
Zu Hause spiele ich auf einem kleinen Schimmel Klavier und liebe den Sound des Fender Rhodes. Als Pianist spiele ich immer andere Instrumente.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen und warum?
Ausdauer und Disziplin bringen Erfolg und Motivation.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?
Bass: Bass ist das Bindeglied zwischen Rhythmik und Harmonie. Niemand bemerkt den Bass, wenn er spielt, aber alle vermissen ihn, wenn du ihn weglässt.

Klavier: Bei 88 Tasten und 10 Fingern hat man enorm viele Möglichkeiten. Ausserdem gibt es kein besseres Instrument, um etwas über Harmonie oder Musiktheorie zu lernen.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Falls du ein Notenmuffel bist, macht das gar nichts! Mein erster Klavierunterricht war sehr auf Noten basiert und hat mir das Spielen beinahe verdorben! Ich bin der festen Überzeugung, dass wir Songs schneller verinnerlichen, wenn wir sie von Anfang an nach Gehör spielen. Natürlich arbeiten die Augen mit und prägen sich Pattern, Figuren und Tonabfolgen auf dem Griffbrett resp. auf der Klaviatur ein. Selbstverständlich bringe ich dir auch gerne das Notenlesen bei. Heute hilft mir diese Fähigkeit speziell im Jazz über die Runden zu kommen.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Sehr individuell und praxisnah. Ich kann dich auf dem Bass resp. auf dem Klavier begleiten.

Wie gehst du bei Kindern vor?
Spielerisch. Es ist mir wichtig, dass die Spielfreude erhalten wird.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Meine erste Auslandtour mit meiner Band «The Souls» bleibt unvergesslich. Einen Monat lang tourten wir im Nightliner durch Grossbritannien und spielten fast jeden Tag in einer anderen Stadt. Das war unsere erste Tour im Ausland. Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Hallenstadion Zürich, Letzigrund Zürich, Hauptbühne OpenAir Gampel und Sporthalle Hamburg.

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen und warum?
John Mayer Trio; Grossartige Musiker, Riesen Songs und einen unverwechselbaren Groove. Those are real cats!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen und warum?
Coldplay X&Y (aus Nostalgie), Miles Davies Kind of Blue (das ist Magie).

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Auf meiner Liste zuoberst steht das Glastonbury Festival. Am liebsten jedoch spiele ich an kleineren/mittleren Openairs, wo man etwas näher am Publikum ist. Ich selber besuche auch sehr gerne solche Orte.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Bewegung, Wandern und meine Freunde.