Musikproduktion und Saxophon lernen bei

Silvio Buchmeier

Saxophon & Musikproduktion für elektronische Musik, Pop & Jazz

Silvio Buchmeier ist ein gefragter Komponist, Arrangeur, Musikproduzent und Saxophonist, der sowohl bei grossen Filmproduktionen in Los Angeles als auch für das SRF in der Schweiz tätig ist.

Silvio Buchmeier bietet auch Fernunterricht an.

Wie funktioniert Fernunterricht bei uns?

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 930

Porträt von Silvio Buchmeier

Standort

Kohlestrasse 12A
8952 Schlieren

Instrument

Musikproduktion und Saxophon

Musikstil

Indie Pop, Pop, House, Ambient, Jazz und Elektronische Musik

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch, Englisch und Französisch

Alter

Silvio Buchmeier unterrichtet Schüler*innen ab 16 Jahren

Interview mit Silvio Buchmeier

Welche*r Musiker*in hat dich am meisten beeinflusst?
Wir haben als Familie im Auto immer wieder die senegalesische Band Orchestra Baobab gehört. Dies ist meine älteste Erinnerung an Musik und hat mich vom Groove und dem emotionalen Ausdruck sehr beeinflusst.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen Lehrer*innen?
Kontext! Ich arbeite schon lange in verschiedenen Genres und verstehe es sehr gut, wenn dich andere Musik als Jazz oder Klassik interessiert.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Mein Vater hat mir ein Stapel CDs vor die Nase gesetzt und liess mich ein Instrument auswählen. Ich bin dann beim Tenor Saxophon hängengeblieben. War es eine Platte von Dexter Gordon?

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst oder ein Stück komponierst?
Meistens gehe ich von einem Klang oder einem Rhythmus aus, der mir gut gefällt. Danach baue ich den Song Stück für Stück darum herum auf. Häufig arbeite ich auch mit anderen Leuten zusammen, dann steht der spontane Austausch von Ideen im Vordergrund.

Auf welchem Equipment spielst du heute?Ich bin seit jeher auf Mac unterwegs und brauche mittlerweile zum Produzieren vor allem Logic Pro und Ableton Live für Performances. Es ist aber prinzipiell egal welches Programm man verwendet, die Musik und die Ideen zählen. Beim Saxophon spiele ich ein Selmer Mark VI Tenor und ein Yanagisawa A-4 Alto. Auch da spielt das Equipment aus meiner Sicht keine grosse Rolle, solange das Instrument in guten Zustand ist. Jedoch ist es wichtig, dass das Mundstück und die Blattstärke gut aufeinander abgestimmt sind, damit man sich beim Spielen wohl fühlt. Diesbezüglich verwende ich gerne Produkte von Vandoren, da sie eine breite Auswahl, gute Qualitätskontrolle und faire Preise haben.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Geduld. Gute Musik braucht Zeit, sowohl beim Spielen als auch beim Produzieren.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?

Ein Ausdruck, der der menschlichen Stimme gleichkommt.

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Neben dem Spass soll das Entdecken im Vordergrund stehen. Ich zeige gerne neue Musik und teile verschiedene kleine und grössere Tipps und Geheimnisse, die ich über die Jahre herausgefunden habe. Gerne gehe ich natürlich auch auf die Wünsche und Ideen der Schüler*innen ein.

Wie baust du deine Musikstunden auf?
Wir besprechen zuerst die letzte Stunde und was vielleicht beim Üben oder Produzieren besonders spannend oder schwierig war. Danach richte ich mich gerne voll nach den Bedürfnissen der Schüler*innen. Möglichkeiten sind die Arbeit an Technik oder Gehör, das freie Spielen und Improvisieren oder ein Stück zusammen analysieren.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musiker und warum?
Ich habe vor ein paar Jahren entschieden, mich fokussiert in Richtung elektronische Musik weiterzuentwickeln. Kurz darauf kam die Anfrage für SRF Virus einen neuen Soundtrack zu komponieren, wofür ich mich so richtig in die verschiedenen Stile einarbeiten konnte. Dies war eine wunderbare Gelegenheit mich als Komponist und Produzent weiterzuentfalten.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Keine Bühne, aber ich war Orchestrator beim DC Superheldenfilm “The Flash”, eine Riesenproduktion.

Mit welcher*welchem Musiker*in würdest du gerne einmal spielen?
Mit Nina Chuba würde ich gerne mal arbeiten, ich finde ihre Attitude genial und die Songs total spannend und vielseitig.

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Das wäre “Bruckner: Mass in E Minor / Motets” des SWR Vokalensemble Stuttgart. Diese Werke und deren Interpretation finde ich besonders eindrücklich, ich höre sie seit Jahren regelmässig.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Ein Live-Set im Joshua Tree National Park wäre genial.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Frische Luft im Gesicht, the sound of silence