Musikunterricht, der zu dir passt

DE
Klavier
Klavier, Songwriting und Musikproduktion lernen bei

Sabina Conradin

Improvisation und Klavierbegleitung nach Akkorden / Songwriting, Harmonielehre und Basics für Logic Pro X

Sabina Conradin hat sich nach der Ausbildung zur Jazzpianistin dem Pop zugewandt. Sie komponiert, arrangiert und produziert Musik auf Logic Pro X und unterrichtet Klavier an der Kantonsschule Zürich- Nord.

Preis

10 Lektionen an 45 Min.: CHF 840


Standort

Bachtobelstrasse 112
8045 Zürich

Instrument

Klavier, Songwriting und Musikproduktion

Musikstil

Pop, Jazz und Singer-Songwriter

Niveau

Anfänger, Fortgeschrittene und Master

Sprache

Deutsch und Englisch


Das bringe ich dir bei

Improvisation und Klavierbegleitung nach Akkordsymbolen bzw. ohne Noten. 

Songwriting/Komposition. Dazu das Know-How: Was passiert überhaupt harmonisch in einem Song? Was sind Akkorde, was ist eine Tonart, Taktart, was sind Stufen, welche Kadenzen (Akkordverbindungen) gefallen dir? (alles zum Selberspielen/hören am Piano, nicht theoretisch, sondern voll auf die Ohren:)

Übungen für ein knackiges Rhythmusgefühl, techn. Übungen für Fingerkontrolle, Gehörbildung (wo finde ich das, was ich höre auf dem Klavier).

Alle Songs aus dem Pop-Bereich, die auf Klavier gut tönen; aber vor allem deine eigenen Melodien.

Basics für Aufnahmen mit Logic pro X. 

Ausbildung

Musikhochschule Luzern, Dipl. Musikerin MH, Musikpädagogik Jazz (Klavier) bei Simon Nabatov.

In diesen Bands / Formationen habe ich gespielt

Stücke / Werke von diesen Künstlern / Komponisten bringe ich dir am liebsten bei

Pop Songs und deine eigenen Melodien

Sabina Conradin

Interview mit Sabina Conradin

Welche(r) MusikerIn hat dich am meisten beeinflusst?
Thelonious Monk, Bill Evans, Feist, The Beatles, Claude Debussy, Sophie Hunger, Joni Mitchell, Chilly Gonzales.

Songs: Ndjè Yèm/Blick Bassy, Fears/Jono mcCleery, Everything I wanted/Billie Eilish, No Wrong/Bahamas, Heavy Balloon/Fiona Apple, Leave the door open/Bruno Mars, Strange Fruit/Nina Simone, The Bird/Anderson Paak, O/Coldplay.

Fan von jemandem war ich nie. Ich habe mich immer in die Songs und nicht in die Person verliebt. Mir gefallen Lieder, die mich überraschen und eher reduziert und nicht rockig laut sind, oder jedenfalls nicht zu lange. Wieso das so ist, weiss ich nicht.

Was kannst du mir auf deinem Instrument besser beibringen als alle anderen LehrerInnen?
Das mit dem «besser als alle anderen» kann ich nicht beurteilen. Sich selber so richtig fest zuhören beim Spielen. Wie ist ein Song aufgebaut; Songs selber «basteln». Wie begleitest du einen Popsong, damit er 3 min lang spannend bleibt?

Wie gehst du vor, wenn du selber einen Song schreibst?
Ich schalte mein Gehirn ab. Denn egal wieviel du über Songwriting weisst, deine Ohren haben jahrelangen Vorsprung und «wissen» immer mehr als dein Gehrin. Es wird einfach viel komplexer ohne bewusstes Anwenden irgendwelcher Kadenzen und ist als Prozess super sinnlich und spannend, finde ich.

Ich setze mich an das Klavier. Dann irgendwann nach einer kürzeren oder längeren «Schwangerschaft oder Gebastelschaft» blase ich den Song im Logic-Musikprogramm auf. Das gefällt mir am allermeisten! Ich spiele Drums ein, Geigen, Klarinetten, Synthies, Wassertropfen...Schlicht jedes Instrument/Geräusch das ich will. Ich kann die auch selber «in the wild» sammeln. Alle samples (Audioschnipsel) bediene ich mittels einer Keyboardtastatur.

Wie hast du dein Instrument spielen gelernt?
Als Kind habe ich alle möglichen Flöten gespielt. Dann wollte ich Harfe lernen, für die wir im Dorf aber keine Lehrkraft hatten. Da das Klavier eigentlich eine Harfe im Kasten ist, und meine Schwester auch Klavier spielte, habe ich mich dann dafür entschieden und nie mehr aufgehört.

Auf welchem Equipment spielst du heute?
Klavier: Yamaha, obwohl ich mich heute für ein Piano mit weniger hellem Sound entscheiden würde.
Keyboard: Nord, wegen dem angenehmen Anschlag, den Sounds und der guten Verarbeitung.
Computer: Apple, weil ich nichts anderes kenne und die Programme störungsfrei funktionieren.

Welche persönliche Eigenschaft hat dir beim Üben am meisten geholfen?
Die Liebe zu den Songs/zur Musik. Ich musste mich nie zum Üben zwingen und kann mich sehr gut konzertieren.

Was hat dein Instrument, was andere nicht haben?

Krasse tonale Bandbreite, erstaunliche Lautstärke, totale Übersicht. Man kann 10 Stimmen gleichzeitig spielen, man kann mit den Füssen oder Unterarmen spielen und es funktioniert auch ohne Strom!

Worauf achtest du dich besonders beim Unterrichten?
Mal abgesehen von der Freude, die wir immer mit im Raum haben wollen, sind für mich die Ohren, neben den Händen, unser Hauptinstrument. Erwartungshaltungen, die dich verspannen, werfen wir aus dem Zimmer und von Anfang an machen wir viel Musik in der Stunde. Ich möchte ganz klare Übungen/Aufgaben geben, damit du alleine zuhause nicht verloren bist. Unverzichtbar ist auch dein ehrliches Feedback bezüglich Schwierigkeitsgrad, Unterrichtstempo, usw.

Wie baust du deine Musikstunden auf?

Am Anfang ein Einspielen technischer Art für die Finger und/oder eine Hör-übung, um die Ohren zu öffnen, oder gleich ein Impro-Spiel am Instrument. Dann gehen wir zu dem/den Song(s) an denen wir arbeiten und kucken, was gut läuft und wie man schwierige Stellen übt. Bei Bedarf nehmen wir Versionen (Audio/Video) auf, um sie zu Hause reproduzieren zu können, machen ab, an was du arbeiten wirst/willst und versuchen zu grooven, zusammen und alleine.

Wie gehst du bei Kindern vor?

Bis jetzt hatte ich vor allem SchülerInnen zwischen 15 und 19 Jahren. Da Improvisationsunterricht die analytische «Hirnmasse» nicht wirklich braucht, denke ich, dass es mit Kindern unter 10 Jahren auch funktionieren würde. Ich möchte hier auf Instrumentor aber nur Unterricht für Erwachsene anbieten.

Was war bis anhin dein tollstes Erlebnis als Musikerin?
Immer wenn ein neuer Song auftaucht, bin ich völlig berauscht und überglücklich. Wenn man alleine oder mit MusikerInnen zusammen in einen anderen Sinneszustand wechselt, sodass sich die Zeit- und Raumwahrnehmung wirklich verändert; ein «Flow» oder Rausch.

Welches war die grösste Bühne, auf der du gespielt hast?
Winterthurer Musikfestwochen, als Backgroundsängerin von Heidi Happy

Mit welche(r)m MusikerIn würdest du gerne einmal spielen?
Ich möchte gerne irgendwann einmal ein Arrangement für viele Bläser und Streicher schreiben. Da dann mit im Raum zu sitzen und ganz Ohr zu sein, ist sicher eindrücklich. Ich mache das ja mit dem Computer, ist aber live sicher bombastischer!

Welche eine Platte würdest du auf die einsame Insel mitnehmen?
Ähm, das tönt chli doof, aber ich würde am ehesten meine Lieder mitnehmen, weil bei mir da emotional am meisten abgeht. Oder auch gar nix und mit den Palmwedeln, Kokosnüssen und den Wellen mitsingen.

Auf welcher Bühne würdest du am liebsten spielen oder spielst du am liebsten?
Am liebsten habe ich auf Openair/Sommerfest-Bühnen gespielt. Der Sound ist zwar häufig ein Problem, dafür sitzen die Menschen nicht verspannt rum, sondern bleiben stehen, wenn es sie packt, oder gehen weiter, wenn nicht. Das gefällt mir. Tanzende Kinder vor der Bühne machen mich auch froh.

Was ist neben der Musik noch wichtig in deinem Leben?
Meine Familie, im Wald laufen, meine Freunde, alles was kreucht und fleucht interessiert mich sehr. Wissenschaftliches packt mich oft. Ich liebe Diskussionen, Hühner, Essen und die Pilzzucht.


© 2021 Instrumentor GmbH